Untersuchungsausschuss Berateraffäre: Daten im Verteidigungsministerium gelöscht

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Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat in ihrem Ministerium offenbar so einiges zu verbergen. Wie die „SZ“ jetzt berichtete, sind im Verteidigungsministerium Daten gelöscht worden, die im Zusammenhang mit der sogenannten Berateraffäre stehen. Aktuell beschäftigt sich ein Untersuchungsausschuss des Bundestags mit der rechtswidrigen Auftragsvergabe des Verteidigungsministeriums an externe Beraterfirmen.

Wie jetzt bei der Aufarbeitung der Fälle im Untersuchungsausschuss bekannt wurde, sind Daten gelöscht worden, die für die Untersuchungen wichtig sein könnten. Mehrere Abgeordnete seien darüber informiert worden, dass Daten gelöscht wurden. Die Datenlöschung soll laut Teilnehmern des Untersuchungsausschusses bereits am 19. Februar vorgenommen worden sein, zu einem Zeitpunkt also, als die Untersuchungen bereits begonnen haben.

Das Verteidigungsministerium wurde vor Beginn des Untersuchungsausschusses schriftlich angewiesen, keine Daten zu löschen. Die Daten wurden in der Abteilung „Cyber- und Informationstechnik“ gelöscht. Dies soll das Ministerium selbst mitgeteilt und sofort einen IT-Sicherheitsbeauftragten eingeschaltet haben, der die IT so eingerichtet haben soll, dass jetzt keine weiteren Löschungen des Datenbestands mehr möglich sind. Inzwischen sollen die gelöschten Daten wiederhergestellt worden sein.

Die Verteidigungsexperten von FDP und Grünen sprachen von einem „extrem ominösen Vorgang“. Offenbar habe das Verteidigungsministerium so einiges zu verbergen. Künftig werde man noch genauer hinsehen.

Das Verteidigungsministerium unter Ursula von der Leyen kommt seit Monaten nicht mehr aus den Schlagzeilen heraus. Affäre jagt Affäre. In der Berateraffäre soll vielfach gelogen worden sein. Watergate.tv berichtete. Auch der Korruptionsskandal um die Sanierung der Gorch Fock setzte von der Leyen zusätzlich zu. Die Bundeswehr ist in einem beklagenswerten Zustand und der Bundesrechnungshof ermittelt regelmäßig gegen das Verteidigungsministerium wegen „Unregelmäßigkeiten“. Watergate.tv berichtete mehrfach darüber an dieser Stelle.

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1 Kommentar zu "Untersuchungsausschuss Berateraffäre: Daten im Verteidigungsministerium gelöscht"

  1. War wohl zu erwarten. Angefangen von unserer Teflonkanzlerin wird jede noch so berechtigte Kritik abgelehnt. Regierung allmächtig á la Stasi!

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