„Urban Farming“ Trend erfasst ganz New York

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Immer mehr Menschen in Großstädten kommen zusammen, um gemeinsam in ihrer städtischen Umgebung ökologische Nahrungsmittel anzubauen. Urbane Gärten und Gemeinschaftsgärten sind ein recht neues Phänomen, das allerdings weltweit vorkommt. Die Menschen haben Lust, sich durch Gemüseanbau selbst zu versorgen. Sie wollen von konventioneller Landwirtschaft unabhängig sein und sehnen sich danach, mit der Natur wieder mehr in Berührung zu kommen. Denn Urban Farming nährt nicht nur, sondern erdet im wahrsten Sinne des Wortes und reduziert damit erheblich Stress, der heute beinahe überall allgegenwärtig ist.

Der „Urban Farming“ Trend hat in inzwischen ganz New York erfasst. Städter pflanzen ihr Gemüse einfach selbst an. Da in New York dafür nur wenig Platz herrscht, werden die meisten Gärten auf Dächern angelegt. 2008 entstand die erste „Rooftop Farm“. 90.000 Kilo Erde wurde an einem Frühlingstag auf das Dach geschafft und dort auf Beete verteilt. Viele Freiwillige halfen bei der Bepflanzung mit heimischen Gemüse und Kräutern, die bereits von den Ureinwohnern Amerikas angebaut wurden: Mais, Kürbis und grüne Bohnen.

Die Urban Farmer verwenden frischen Kompost aus Küchenabfällen. Angereichert wird der Kompost mit frischem Kaffeesatz, der jeden Morgen aus den Cafés in der Umgebung eingesammelt wird. Die erste Ernte übertraf alle Erwartungen. Nicht nur Dächer werden als Anbaufläche genutzt, sondern auch leerstehende Grundstücke werden in Gärten umgewandelt. In New York, vor allem im Stadtteil Brooklyn gibt es bereits über 500 „Community Gärten“. Ackerflächen und Wasser sind Ressourcen, die weltweit immer knapper werden. Deshalb werden aus Dächern neue Anbauflächen.

Die Brooklyn Grange ist bislang das weltgrößte Urban-Farm-Projekt auf einem Dach. Es wurde 2010 gegründet. Auf mehr als 6.000 Quadratmeter werden Nahrungsmittel ökologisch angebaut. Die Bewässerung erfolgt wassersparend über ein Schlauchsystem. Urban Farming ist in den USA schon längst zu einer nachhaltigen Branche mit Zukunft geworden. Jede urbane Rooftop-Farm hat zudem Bienenstöcke. So kann auch Honig produziert werden. In den eigenen Gewächshäusern werden Keimlinge und Jungpflanzen herangezogen. Die Saat wird von den ausgewachsenen Pflanzen gewonnen. Weiterer Vorteil: Dachgärten nehmen viel Regenwasser auf, was die Abwasserkanäle von New York vor Überflutung schützt.

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2 Kommentare zu "„Urban Farming“ Trend erfasst ganz New York"

  1. So ist es: die Sklavenmenschen muessen selbst die Veraenderung sein welche sie sich fuer die Welt wuenschen. Von den Regierungen werden sie nur ausgequetscht u missbraucht. Ich selbst habe einen grossen Garten und ernte sehr viel. Gewaechshaus in Planung. Auf die Machthaber koennen wir uns nicht verlassen: das gemeine Volk muss sich bei Krisen selbst helfen. Lieber wenig mit Schutzgeld versteuerte „Arbeit“ leisten u mehr freie Arbeit fuer sich selbst leisten ohne Mwst. und Lohnsteuer.

  2. In Berlin-Wedding sollte das auf dem Dach eines Einkaufszentrums gemacht werden. Aber im Gegensatz zu den USA, wo man es einfach macht, gab es zahllose Bedenken (Gewicht, Fluchtwege) und es wurde nichts.
    Mit kräftig Biokohle im Substrat ist das Gewicht kein Problem.

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