US-Außenminister: Deutsche Regierung enttäuschend

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (1 votes, average: 5,00 out of 5)
Loading...
Unbenanntes Design(56)

Nachdem das Friedensabkommen zwischen Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain, welches aufgrund der Vermittlungsbemühen der Trump-Administration zustande gekommen ist, im Weißen Haus unterzeichnet worden ist, fielen die Reaktionen weltweit weitestgehend positiv aus. Während das „historische“ Abkommen mit dem Namen „Abraham Accord“ weltweit gebührend gewürdigt wurde, fielen die Glückwünsche aus Berlin eher unterkühlt aus. Dementsprechend „verschnupft“ fiel anschließend der Kommentar der israelischen Presse im Hinblick auf ihre Bewertung der Reaktion aus Berlin aus.

Die Jerusalem Post schrieb, dass „es gut sei, dass Deutschland keine Rolle mehr im Mittleren Osten spiele. Merkel unterstütze Kriegstreiber“, lautete das Zitat aus der Bild-Zeitung. Die „Bild“ schrieb, dass die Merkel-Regierung die „kriegstreiberischen Länder in der Region gegen Israel unterstütze“. Björn Stritzel, ein auf den Nahen Osten spezialisierter „Bild“-Reporter kommentierte: „Berlin steht auf der Seite der Kriegshetzer.“ Er fügte hinzu, dass „die Bundesregierung derzeit versuche, ein Waffenembargo gegen das iranische Mullah-Regime aufzuweichen“. Wir hatten hier berichtet.

Pompeo will Waffenhandel mit dem Iran unterbinden

Am Montag führte US-Außenminister Mike Pompeo ein Interview mit Bild-Chefredakteur Julian Reichelt. Auf die Sanktionen der USA gegen den Iran angesprochen und deren Bedeutung für deutsche Unternehmen, die Geschäfte mit dem Iran machen, sagte Pompeo, es gebe auch in den USA viele Unternehmen, die gerne Geschäfte mit dem Iran machen würden. Die Iraner seien ein Volk mit langer Geschichte, aber „leider gebe es dort ein theokratisches, kleptokratisches Regime, angeführt vom Ayatollah, welches eine enorme Bedrohung für die Welt sei“.

Die USA würden versuchen, die UN-Sanktionen gegen den Iran umzusetzen und diese gleich und fair auf alle Unternehmen weltweit anzuwenden. Die USA wollten „sicherstellen, dass dieses Regime im Iran kein mehr Geld bekomme – ein Regime, welches seit 40 Jahren Terror produziere und Europa gefährde“, sagte Pompeo.

Deutsche Unternehmen würden das Risiko verstehen und die Resolutionen des UN-Sicherheitsrates befolgen, so Pompeo weiter. Doch die Deutsche Regierung sei „enttäuschend“. Der Iran habe ganze Anschlagsserien in ganz Europa verübt. Die deutsche Regierung behaupte, mit den USA in der Iran-Politik übereinzustimmen, dass der Iran keine Waffen kaufen und verkaufen solle. Doch die deutsche Regierung habe bislang keine Alternative vorgeschlagen.

Das iranische islamistische Mullah-Regime werde indirekt von Berlin unterstützt, so der Vorwurf. Während die USA für ein komplettes Waffenembargo für den Iran eintreten, wollen China und Russland keine Beschränkungen bei Waffengeschäften mit dem Regime. Die Merkel-Regierung gibt sich als Vermittler und spricht seit Wochen von einem „nicht näher konkretisierten Kompromiss“, so der Bericht der Bild.

Die Trump-Regierung hält den Nuklear-Deal, den Obama mit dem Iran abgeschlossen hatte, für „gefährlich“. Frankreich und Deutschland halten es weiterhin für „richtig“, in dem Deal zu bleiben. Trump und Pompeo wollen nicht zulassen, dass das islamistische Regime durch Waffenhandel weiter Geld bekommt und Terror verbreitet: „Wir werden dem iranischen Regime keine Paletten voller Geld schicken, wir werden stattdessen ein System entwickeln und sicherstellen, dass der Iran niemals Atomwaffen besitzt.“ Damit spielt Präsident Trump auf die 150 Millionen US-Dollar an, welche Obama in cash und per Flugzeug nach Teheran fliegen ließ. Hier finden Sie mehr. 

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Kommentar hinterlassen zu "US-Außenminister: Deutsche Regierung enttäuschend"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*