US-Intervention in Venezuela als „Humanitäre Hilfe“ getarnt

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Am Wochenende haben US-Militärflugzeuge begonnen, Hilfsgüter in die kolumbianische Stadt Cucuta an der venezolanischen Grenze zu fliegen. Nach Angaben der USA sollen Lebensmittel und Medikamente geliefert worden sein, die für die Versorgung der venezolanischen Bevölkerung gedacht sind. Die Hilfslieferungen seien aus humanitären Gründen erfolgt, da die Bevölkerung am Verhungern sei und Krankenhäuser über keine Medikamente mehr verfügten, so die offizielle Erklärung. Präsident Maduro und seine Politik sei für die Zustände in Venezuela verantwortlich. Präsident Maduro jedoch will verhindern, dass die sogenannten „Hilfslieferungen“ Venezuela erreichen. Denn er sieht in der humanitären Hilfe der USA ein Trojanisches Pferd, um eine militärische Intervention der USA in Venezuela vorzubereiten und durchzuführen.

Die Nahrungsmittel- und Medikamentenknappheit ist durch die Sanktionspolitik der USA noch verschlimmert worden. Denn durch US-Sanktionen ist Venezuela von seinen Öl-Einnahmen abgeschnitten. Zudem weigert sich die britische „Bank of England“ die in London lagernden venezolanischen Goldreserven an das Land herauszugeben. Der Westen versucht seit Jahren, das Land auszubluten, um den Regimewechsel herbeizuführen. Denn Venezuela verfügt über die weltweit größten Erdöl- und Erdgasvorkommen und ist reich an teuren und kostbaren Bodenschätzen.

Weitere Anzeichen für eine mögliche US-Militärintervention in Venezuela ist die Verlegung von US-Truppen in die Karibik. Vor wenigen Tagen sind US-Truppen nach Curacao nahe der venezolanischen Küste verlegt worden. Kuba hatte auf die Verlegung der US-Truppen hingewiesen und warnte die USA ausdrücklich davor, in Venezuela militärisch zu intervenieren. Kuba warnte, dass die USA einen militärischen Putsch als humanitäre Hilfsaktion tarnen könnten. Nach Angaben des kubanischen Außenministeriums gab es Bewegungen von US-Truppen in Puerto-Rico, in der Dominikanischen Republik und auf anderen karibischen Inseln, ohne dass die dortigen Regierungen darüber informiert worden seien. Kuba forderte die internationale Gemeinschaft auf, einen US-Angriff auf Venezuela zu verhindern.

Die britische Zeitung „Morning Star“ berichtete, dass Großbritannien ein „Militärmanöver“ in der Nähe Venezuelas durchführe. Auch in Kolumbien ist US-Militär eingetroffen. Israel hat Soldaten nach Brasilien entsandt. Die Anzeichen verdichten sich, dass die USA und ihre Verbündeten offenbar erneut einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg und/oder eine Invasion, verbunden mit einem Regimechange in einem Land planen, das bislang noch keine US-konforme Vasallenregierung hat und über riesige Vorkommen von Bodenschätzen verfügt.

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1 Kommentar zu "US-Intervention in Venezuela als „Humanitäre Hilfe“ getarnt"

  1. US-Intervention = Krieg

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