US-Marine will Kriegsschiffe ins Schwarze Meer schicken

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...
Unbenanntes Design(355)

Die Provokationen und Drohungen seitens der US-Streitkräfte schreiten voran. Seit dem Ende des Kalten Krieges ist kein amerikanisches Kriegsschiff mehr vor der russischen Küste bei Wladiwostok aufgetaucht. Jetzt hat die US-Marine einen Zerstörer dorthin entsendet. Ein weiteres US-Kriegsschiff wird ins Schwarze Meer geschickt. Dies berichtet der US-Sender CNN. Grund soll der Vorfall in der Meerenge von Kertsch sein.

Die US-Navy begründete das Auftauchen des Kriegsschiffes vor Wladiwostok damit, dass „die Vereinigten Staaten fliegen, segeln und operieren werden, wo immer es das internationale Recht erlaube. Das gelte für das Japanische Meer wie für andere Orte auf der Welt“, berichtet RT Deutsch. Die sogenannte „Peter-der-Große-Bucht“ ist ein russischer Stützpunkt für die russische Kriegsflotte, vergleichbar mit dem US-Stützpunkt „Pearls Harbor“. Washington will die territorialen Ansprüche Russlands im Japanischen Meer nicht anerkennen.

Das US-Militär soll zudem das Außenministerium beauftragt haben, die Türkei über mögliche Pläne einer Kriegsschiff-Entsendung über den Bosporus ins Schwarze Meer zu benachrichtigen. Die Türkei muss entsprechend des Montreux-Abkommens von 1936 über die Verlegung von Kriegsschiffen informiert werden, die nicht zu den Anrainerstaaten des Schwarzen Meeres gehören, so „RT Deutsch“ weiter.

US-Beamte teilten dem Sender CNN mit, dass die US-Navy die „Sicherheit und Stabilität in den internationalen Gewässern und des Luftraums des Schwarzen Meeres verbessern wolle“. Der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Verteidigung in Russland erklärte, dass Moskau im Falle eines Auftauchens von einem US-Kriegsschiff an der russischen Grenze antworten werde. Ob die Aggressionen von der Ukraine oder den USA stammen würden, sei für Moskau irrelevant. Moskau wolle nicht, das russische U-Boote vor der amerikanischen Küste auftauchen.

Diese Erklärung dürfte als Warnung Russlands gegen Washington verstanden werden, in russische Hoheitsgewässer einzudringen. Auch wenn die USA sich weiterhin als Weltpolizei aufspielen und versuchen, Russland mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln einzuschüchtern, dürfte das US-Militär dennoch darauf bedacht sein, keinen Zwischenfall zu provozieren, wie es die Ukraine getan hat. Denn ein Krieg mit Russland könnte sich leicht zum Flächenbrand entwickeln.

China würde Russland in Falle eines Angriffs gegebenenfalls unterstützen. Es sei denn, der Krieg spielt sich an der „Ostflanke“ zu Russland ab und der Kriegsschauplatz wird auf Europa verlagert. Dann sind die beiden „Weltmächte erneut fein raus“ und Europa wird zum dritten Mal vernichtet. Insofern ist das Verhalten der europäischen Regierungschefs, vor allem der Bundesregierung unverantwortlich. Sie riskieren mit der Politik gegen Russland genau das, was die USA erreichen wollen. Einen Krieg auf europäischem Boden.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Kommentar hinterlassen zu "US-Marine will Kriegsschiffe ins Schwarze Meer schicken"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*