US-Notenbank entmachtet? Goldstandard kurz vor Einführung?

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (10 votes, average: 4,50 out of 5)
Loading...
Unbenanntes Design(1)

In den USA scheinen hinter den Kulissen Dinge zu passieren, die weder in den US-Medien noch hier großartig thematisiert werden. Nur „kleine“ Medien-Meldungen und Hinweise von Twitter-Usern weisen darauf hin, welche weitreichenden Veränderungen tatsächlich hinter den Kulissen vorbereitet worden sein könnten. Wie wir bereits berichteten, hat die die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), die „Bank der Zentralbanken“ bereits am 29. März 2019 die Weichen für die Einführung eines globalen Währungssystems auf Basis des Goldstandards gelegt.

Die italienische Zeitung „Il Sole 24 Ore“ will vor rund einem Jahr herausgefunden haben, dass die BIZ einen Buchhaltungsalgorithmus namens „Basel 3“ eingerichtet habe, der ab dem 29. März das Gold in den Portfolios der Geschäfts- und Investmentbanken zu einem „Cash-Equivalent“ umwandeln solle, einem barwertigen aber risikofreien Vermögenswert. Dieses Vorhaben soll von der Fed, der EZB, der Deutschen Bundesbank, der Bank of England und der Banque de France unterstützt worden sein. Nach den neuen „Basel 3“-Regeln soll Gold in den Bankbilanzen den gleichen Status wie Staatsanleihen haben.

Will Trump das Fiat-Dollar-System abschaffen?

Schon seit längerem geht das Gerücht, dass Präsident Donald Trump in Zusammenarbeit mit den führenden Ländern dieser Erde das Schuldgeldsystem (Zinseszins, Fiatgeld, Petro-Dollar) abschaffen und in ein goldgestütztes Währungssystem umwandeln will. Die Federal Reserve, die Notenbank der USA, wurde am 23. Dezember 1913 von den mächtigsten Privatbankern der USA ins Leben gerufen. Der damalige Präsident Woodrow Wilson bereitete den Weg für die Abschaffung des Goldstandards und für die Einführung des Schuldgeldsystems. Seitdem war der Dollar in der Hand dieser Privatbank.

Der Einfluss der Regierung auf die Notenbank war bislang denkbar gering. Wie gering der Einfluss ist, erklärte der ehemalige Notenbank-Chef Alan Greenspan in einem Fernsehinterview: „Die Federal Reserve ist eine unabhängige Agentur. Das bedeutet, dass die Regierung nicht die Macht hat, unsere Aktionen außer Kraft zu setzen.“

Die Interessen von Staat und Bürger stehen bei der US-Notenbank nicht an erster Stelle. Schon bei der Gründung der Notenbank wurde ein Täuschungsmanöver angewendet. Eine Gruppe von sieben Männern gründete die Notenbank im Jahr 1913. Die sieben Männer besaßen damals rund ein Viertel des Vermögens der Welt. Durch die Gründung der Notenbank konnten sie ihre eigenen Vermögen absichern und erlangten die Kontrolle über den Dollar. Zudem konnten sie Geld aus dem Nichts erschaffen und mögliche Verluste wurden den Bürgern aufgebürdet. So lief das System bis heute – bis Donald Trump Präsident geworden ist.

Unter den sieben Männern waren Vertreter der JP Morgan Bank, Vertreter von William Rockefeller, Paul Warburg, der Präsident der National City Bank of New York, sowie Vertreter der Rothschilds. Gegner der Fed, weltweit sehr mächtige Millionäre, ließ man zuvor mit der Titanic untergehen. Damals basierte das Wirtschaftswachstum noch auf Gewinnen und wurde weniger durch Kredite finanziert. Die US-Regierung wirtschaftete sparsam, baute die Staatsverschuldung ab und legte Goldreserven an. Banken durften damals zwar schon mehr Geld verleihen, als sie an Einlagen verwalteten. Jedoch gab es eine feste Grenze: Die Menge des von der Bank gehaltenen Goldes. Genau da will Donald Trump das Währungssystem wieder hinbringen.

Wie sich das Schuldgeldsystem entwickelte

Immer mehr Banken verliehen mehr Geld, als sie an Goldreserven hatten. Mussten zu viele Schecks der Kunden an andere Banken ausgezahlt werden, waren die Bankreserven bald aufgebraucht. Innerhalb von wenigen Jahren gingen deshalb mehrere hundert Banken pleite. Die Gründer der Federal Reserve wollten genau das in Zukunft verhindern. Die Reserven der Banken sollten gebündelt und Verluste der Bankbesitzer auf die Bürger abgewälzt werden. Die Industrie sollte wieder dazu gebracht werden, sich durch Kredite mehr zu verschulden, damit die Banken Geschäfte machen konnten.

Das Konstrukt wurde lange Zeit nicht durchschaut. Nur wenige erkannten, was mit der Fed bezweckt wurde. Heute sind die Eingriffe der Notenbanken überall spür- und sichtbar. Die Zentralbanken manipulieren die Zinssätze künstlich rauf oder runter. Seit Jahren werden die Zinsen künstlich unten gehalten. Die Fed pumpt dadurch große, billige Geldmengen in die Wirtschaft, die auch in die Aktienmärkte fließen. Dadurch werden riesige Aktienbooms ausgelöst, die auf Spekulationen basieren.

Was macht Trump anders?

Heute pumpt die Fed auf Anweisung von Donald Trump wieder Milliarden in die US-Wirtschaft. Die Fed muss Käufe von Unternehmensanleihen unterstützen, direkte Kredite an Unternehmen stoppen und ein Programm zur Kreditvergabe an kleine und mittlere Unternehmen einführen. Präsident Donald Trump sagte am Montag, er überlege, wie er die US-Wirtschaft wieder öffnen können, wenn nächste Woche eine 15-tägige Abschaltung ende, selbst wenn sich das Coronavirus weiter ausbreite.

Zunächst blockierten die Demokraten im US-Senat ein weitreichendes Konjunkturprogramm zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise. Die Demokraten argumentierten, dass das Programm zu wenig Geld für die Bundesstaaten und Krankenhäuser enthalte und nicht genug Beschränkungen für einen Fonds zur Unterstützung großer Unternehmen.

Nachdem die Blockade der Demokraten für riesige Empörung sorgte, hat der Senat inzwischen eine Einigung über die Ausgestaltung des Hilfspakets für die amerikanische Wirtschaft erzielt. Es soll insgesamt rund zwei Billionen Dollar umfassen. Senator Charles Schumer bestätigte, dass zusätzlich 150 Milliarden für die Unterstützung des Gesundheitssystems und die Regionalverwaltungen vorgesehen seien.

Wie sieht Trumps Hilfspaket aus?

Die Eckpunkte des Konjunkturpaketes sollen unter anderem direkte Hilfszahlungen an die US-Steuerzahler umfassen, die Arbeitslosenversicherung deutlich verbessern und Krankenhäusern mehr Geld bringen. Das Konjunkturpaket ist das umfangreichste, mit dem eine Wirtschaftskrise wegen der Coronavirus-Pandemie aufgefangen werden soll.

Trump-Kritiker sind der Ansicht, dass dieses Hilfspaket der Fed auf lange Sicht einen dramatischen Finanzeinbruch sowie eine massive Rezession nicht nur in den USA, sondern weltweit zur Folge haben wird. Es wird befürchtet, dass am Ende wieder nur die Banken, die großen Unternehmen sowie die Superreichen davon profitieren werden und die Bevölkerung weiter enteignet wird.

Trump-Befürworter glauben indes, dass die Fed seit dem 17. März endgültig von Trump entmachtet worden ist und dass die Geldflutung einen anderen Hintergrund hat, der auf den Plänen des Trump-Teams basiert. Einen möglichen Hinweis darauf, dass dies so sein könnte, findet wir in diesem Tweet vom 17. März, als das Weiße Haus mit goldenem Licht angestrahlt wurde und der Vorstand der Fed ein „Krisen-Meeting“ einberief.

Der Theorie nach sollen die Fed-Banken durch die Geldflutung vernichtet werden, da die von Ihnen ausgegebenen Kredite niemals wieder zurückgezahlt werden sollen. Stattdessen wird zu einem Stichtag wieder ein goldgestütztes Währungssystem eingeführt. Das Geld, dass die Finanzeliten den Menschen über Jahrhunderte hinweg weggenommen und durch das Zinseszinsgeldsystem aus ihnen herausgepresst haben, soll den Menschen nach und nach wieder zurückgegeben werden. Der Plan nennt sich Gesara und sollte bereits vor Jahren eingeführt werden, was jedoch von den Vorgänger-Präsidenten verhindert wurde, so die Theorie.

Fed ist bereit, Geldscheine zu ersetzen

„Yahoo Finance“ hat am 20. März einen Artikel veröffentlicht, in dem es heißt: „Die Fed ist bereit, infizierte Greenbacks (Dollar-Scheine) durch saubere Scheine zu ersetzen“. In dem Bericht heißt es, die US-Notenbank sei bereit, die USA mit Corona-Viren-freien Banknoten zu überschwemmen. Vorerst glaube die Fed aber nicht, dass eine „Geldvernichtung“ notwendig sei, um die Verbreitung des neuartigen Virus zu stoppen. Die Verbreitung erfolge überwiegend über persönliche Kontakte und nicht über den Austausch von Bargeld, sagte ein Sprecher der Fed. Es bestehe daher kein Grund, potenziell infizierte Banknoten aus den am stärksten betroffenen Regionen zu vernichten.

Berichten der „South China Morning Post“ zufolge hat die chinesische Notenbank, die People’s Bank of China, diesen Schritt im letzten Monat unternommen, als sie alle Banknoten beschlagnahmte, die in den Covid-19-Hochrisikozonen im Umlauf waren. Während die US-Notenbank die Vernichtung von Bargeld nicht in Betracht ziehe, verfüge das Fed System immer über einen Vorrat an neuer Währung, die an die Öffentlichkeit verteilt werden könne.

Die Fed hat in den letzten Tagen eine Reihe von Programmen, Zinssenkungen und Initiativen vorgestellt, um die US-Wirtschaft am Leben zu erhalten. Zusätzlich zu diesen makroökonomischen Maßnahmen verändert das Coronavirus auch die Art, wie die Fed mit physischen Banknoten umgeht. Sie hat begonnen, US-Dollar, die aus Übersee verschickt werden, unter Quarantäne zu stellen – zuerst in Asien und jetzt auch in Europa.

Es bleibt abzuwarten, was US-Präsident Donald Trump tatsächlich vorhat und was geschehen wird. So oder so können wir das Vorgehen der Regierung in den USA und auch hierzulande kaum beeinflussen. Aber beobachten: Hier…

 

Kurios: Läuft die deutsche Schuldenuhr jetzt rückwärts?

https://www.smava.de/eurozone-schulden-uhr/

https://www.gold.de/staatsverschuldung-deutschland/

http://www.staatsschuldenuhr.de/

 

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

5 Kommentare zu "US-Notenbank entmachtet? Goldstandard kurz vor Einführung?"

  1. Wahrscheinlich werden wir als Folge der praktizierten Finanzpolitik auf internationaler Ebene in vielen Ländern schmerzhafte Währungsreformen hinnehmen müssen, um mit einer solchen Massnahme wieder neuen Spielraum und neues Vertrauen in das Geld schaffen zu können. https://incamas.blogspot.com/2020/03/corona-staatsschuldenkrisen-geld.html

  2. Wenn man sich ansieht, wer den MainstreamMedien am meisten beschimpft wird, dann weiß man, was man davon zu halten hat. Es wird eine Neue Welt Ordnung geben, aber nicht so wie es der Deep State geplant hat.
    Die Globalisierung ist tot, es leben die Nationalstaaten. Es gibt sicher viele, die das nicht glauben wollen oder
    können, am Ende sind wir alle schlauer, denn wissen tun wir es alle nicht, wir können nur hoffen und beten.

  3. Es wäre an der Zeit, wenn eine solches System, das auf dem Gold- Standard basiert, wieder eingeführt werden würde. Denn auf diese Bargeldlose – Gesellschaft, die nur noch mit diesem RFID- Chip, welchen man irgendwo in seinem Körper zu tragen hat, handeln kann, verzichten wir sehr gerne. Wir wollen keine Cyborgs sein sondern Menschen bleiben. Und wenn die selbsternannte so begeistert davon ist, soll sie sich diese selbst einpflanzen von mir aus kann sie den gesamten Körper voll solcher Chips haben.

  4. wollte schreiben selbsternannte Elite. Schade, dass es hier keine Funktion gibt, dass man seinen Text, nachdem man ihn wie in meinem Fall viel zu schnell losgesendet hat, korrigieren kann.

  5. Goldstandard = meines Erachtens ein Schwachsinn. Die Staatsbanken haben davon nicht mehr viel. Die Ausnahme ist China mit rund 20.000 Tonnen. BR-Deutschland angeblich/unverbindlich 3.700 Tonnen, die in den USA, England und Frankreich, verteilt gelagert sind. Wie viel zwischenzeitlich nach Frankfurt zurückgeführt wurden, ist mir derzeit nicht bekannt.

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*