US-Organisation: Russland steckt hinter den Protesten der „Gelbwesten“

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Es hat erstaunlich lange gedauert, bis ein potenzieller Drahtzieher für die Proteste der „Gelbwesten“ in Frankreich gefunden wurde. Diesen will jetzt die US-amerikanische Organisation „PropOrNot“ gefunden haben, berichtet „RT Deutsch“. Demnach soll der Kreml eine „Aktiv-Maßnahmen-Kampagne“ gegen den französischen Präsidenten Macron eingeleitet haben: Die Proteste der „Gelbwesten“ gegen Macrons Politik.

Die undurchsichtige Organisation aus den USA hat sich dem Kampf gegen russische Propaganda in den USA verschrieben. PropOrNot will verhindern, dass Politdiskussionen in den USA durch russischen Einfluss verfälscht werden. Der in der Ukraine eingesetzte US-Journalist George Eliason fand heraus, dass es zwischen der Organisation PropOrNOt sowie dem „Interpreter“, einer Webseite gegen russische Propaganda, direkte Verbindungen gibt. Der Betreiber vom „Interpreter“ ist Michael Weiss, Mitglied des „Atlantic Council“, der sich aktiv für Kampagnen gegen Russland, Syrien oder den Iran einsetzt. Die Organisation PropOrNOt unterhält also Verbindungen zum „Atlantic Council“.

PropOrNot twitterte, dass Russland hinter den Protesten in Frankreich stecke, so „RT Deutsch“ weiter. Denn die „Gelbwesten“ protestieren gegen eine Politik, die entgegen der strategischen Ziele Russlands sei. Russland sei gegen CO2-Steuern, weil fossile Brennstoffe das wichtigste Exportgut des Landes seien, heißt es. Zudem sei Putin grundsätzlich gegen Macron und habe im französischen Wahlkampf alles versucht, um Marine Le Pen ins Amt zu bringen.

Die „Gelbwesten“ würden auch nicht vor Fake News haltmachen. So würden sie alte Videos von verwundeten Menschen in Spanien hernehmen und behaupten, dass diese aus Frankreich seien. Außerdem werde die „Gelbwesten“-Bewegung von „russischen Stellvertretern“ in Frankreich unterstützt: Marine Le Pen (rechts außen) und Jean-Luc Mélenchon (links außen). Die „Online-Herkunft“ der Gelbwesten sei unbekannt und die russische Propaganda bewerbe und feuere die „Gelbwesten“ stark an.

Bislang ist von dieser hanebüchenen Theorie noch nichts in den Mainstream-Medien zu finden. Doch es wird sicherlich nicht lange dauern, bis die ersten Anschuldigungen gegen Putin getroffen werden.

Währenddessen wird bezweifelt, dass Macron mit dem Aufstand fertig wird. Macron hat Frankreich noch mehr gespalten, als sein Vorgänger Hollande. Marine Le Pen und Jean-Luc Mélenchon versuchen selbstredend von dem Aufruhr zu profitieren. Doch die „Gelbwesten“ haben keinerlei politische Gesinnung erkennen lassen. Sie sind weder rechts noch links und bezeichnen sich schlicht als „das Volk“.

Der neue Chef der „Republikaner“, Laurent Wauquiez, forderte Macron bereits auf, ein Referendum durchzuführen. Das wäre für Macron allerdings ein erhebliches Risiko. Präsident de Gaulle hatte dies mehrfach getan. 1969 verlor er das Referendum und trat am nächsten Tag mit sofortiger Wirkung zurück. Jetzt wird Macron daran erinnert.

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