USA auf dem Rückzug: Nächste internationale Institution verliert die USA

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Die USA haben sich unter Donald Trump aus zahlreichen internationalen Organisationen zurückgezogen. Diese Tendenz nun wird fortgesetzt. Die USA ziehen sich aus dem „Weltpostverein“ der UN, der Vereinten Nationen, zurück. Dies wird möglicherweise kein politisches Erdbeben auslösen, zeigt aber, wie empfindlich die USA mittlerweile auf die Regelungen in den internationalen Vereinigungen reagieren.

USA möchte sich keine Nachteile erkaufen

Die Argumentation erinnert an die Äußerungen, die schon bei den vorhergehenden Rückzugsmaßnahmen angewandt worden waren. Dabei würden sich die USA benachteiligt sehen, heißt es, insofern der Vertrag „ausländischen Postdiensten“ einen Vorteil eröffnen würde. Dies sei „unzulässig“, meint das Präsidialamt der USA.

Die Post würde in den USA damit Gewinnchancen verlieren. Zudem würde China geholfen, lautet ein weiterer Vorwurf, der gerade in Zeiten des Handelskriegs die Stimmung verhageln dürfte. Die USA sollen, so heißt es, der Meinung sei, ein Transport von kleinen Päckchen von New York nach Peking sei günstiger als der Transport eines ähnlich großen Päckchens von San Francisco nach New York.

Offensichtlich wird dies als wirtschaftlicher Nachteil gesehen, den es auszugleichen gelte. Die Nachrichtenagentur Reuters ließ dazu verlauten, dass die USA nun zum einen den Rückzug anstrebten, zum anderen aber auch eine weitere „Version“ des UN-Vertrages zu diesem Problemkreis anzufertigen und durchzusetzen.

Bis dato hat die Weltgemeinschaft auf diesen – kleineren – Rückzug noch nicht reagiert. Dies dürfte allerdings ohnehin ausbleiben, da Kritiker vermuten, Donald Trump kündige die Abkommen ohnehin nur der Wahlen im November wegen. Es wird erwartet, Trump wollte damit Stimmung vor allem im Mittleren Westen erzeugen, wo er sich als starker Mann im Kampf um die US-Wirtschaft profilieren könne.

Nach den Wahlen würden wahrscheinlich einige der Abkommen wiederum erneuert, so die Erwartung der Beobachter. Dennoch: Es ist erstaunlich, mit welcher Entschlossenheit die USA im Handelskrieg vorgehen und auch die UN düpieren.

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2 Kommentare zu "USA auf dem Rückzug: Nächste internationale Institution verliert die USA"

  1. USA gegründet vor 239 Jahren, davon 222 im Krieg (93%)

    http://www.gegenfrage.com/usa-gegruendet-vor-239-jahren-davon-222-im-krieg-93/

    Seit der Staatsgründung der USA vor 239 Jahren verging kein Jahrzehnt ohne eine kriegerische Auseinandersetzung mit einem anderen Land. Insgesamt 222 Jahre bzw. 93 Prozent des gesamten Zeitraums befanden sich die Vereinigten Staaten im Krieg.

    Pentagon Autor: Mariordo Camila Ferreira & Mario Duran, Lizenz: CC BY-SA 3.0

    Seit der Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika im Jahr 1776 sind 239 Jahre vergangen. Davon befanden sie sich 222 Jahre, also 93 Prozent der Zeit, im Krieg mit anderen Ländern.

    Mit anderen Worten gab es im gesamten Zeitraum zusammengerechnet nur 17 Kalenderjahre, in denen die USA keinen Krieg führten. Um dies in Perspektive zu setzen: Alle US-Präsidenten führten während ihrer Amtszeit mindestens einen Krieg. Es verging seit 1776 kein einziges Jahrzehnt, in dem die USA keinen Krieg führten. Der längste friedliche Zeitraum seit der Unabhängigkeitserklärung der USA waren fünf Jahre während der Weltwirtschaftskrise (1935-1940), was danach folgte ist traurige Geschichte.

    Aktuell befinden sich die USA laut einem Statement des Weißen Hauses gleich in 14 Ländern auf einmal in kriegerischen Auseinandersetzungen: Afghanistan, Irak, Syrien, Somalia, Jemen, Kuba, Niger, Tschad, Uganda, Ägypten, Jordanien, Kosovo, Ukraine, Zentralafrikanische Republik und Tunesien. …WEITERLESEN

  2. usa als Schurkenstaat!

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