Venezuela – das „Eldorado“, nach dem die USA und die EU greifen

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Juan Guaidó, der von den Medien als „selbsternannter Interimspräsident“ betitelt wird, ist nicht urplötzlich aus dem Nichts gekommen, wie man den Lesern weismachen will. Guaidó ist vielmehr ein Produkt von mehr als zehn Jahren Arbeit, koordiniert von den Regime-Change Trainern der US-Elite. Guaidó gibt vor, Verfechter der Demokratie zu sein – in Wirklichkeit steht er aber an der Spitze einer brutalen Destabilisierungskampagne. Nach dem Aufruf von Vizepräsident Mike Pence erklärte sich Guaidó selbst zum Präsidenten von Venezuela.

Die USA haben, wieder einmal, einen Putsch gegen ein Land eingeleitet, das von einem angeblichen Diktator unterdrückt wird. Die Transatlantik-Treuen Deutschland, Frankreich, Österreich, Großbritannien, Spanien und Schweden haben Guaidó jetzt offiziell als Präsidenten Venezuelas anerkannt. Nur Italien hat Veto gegen eine gemeinsame EU-Erklärung eingelegt. Merkel-Deutschland, das sich erdreistete, dem venezolanischen Maduro ein Ultimatum zu setzen, begründete die Anerkennung Guaidós zum Präsidenten damit, dass Maduro die Frist für Neuwahlen habe verstreichen lassen.

Venezuela ist eines der rohstoffreichsten Länder der Welt. Es besitzt neben Südafrika die wertvollsten und größten Bodenschätze. Venezuela verfügt über riesige Coltan-Lagerstätten. Über Coltan-Reserven verfügen nur sieben Länder der Welt. Coltan ist ein deshalb so wertvolles Mineral, weil es in Handys und Computerchips verwendet wird. Es wird auch „blaues Gold“ genannt, denn es ist ein unersetzliches Material in Handys, aber auch in elektromagnetischen Instrumenten für die Luftfahrt oder andere Hightech-Industrien.

Zudem gibt es in Venezuela riesige Diamant- und Titanlagerstätten. Die Goldressourcen Venezuelas sollen nach Südafrika die größten der Welt sein. Nach Angaben des Landes soll Venezuela rund 15.500 Tonnen Gold in Minen besitzen. Zudem wurden kürzlich Uranvorkommen entdeckt. Venezuela will das Uran allerdings nicht nutzen, um Nuklearwaffen zu bauen, sondern für die Energieerzeugung verwenden. Das Land will seine natürlichen Ressourcen selbst nutzen, anstatt sie in roher, unverarbeiteter Form an internationale Kunden zu verkaufen.

„Wir haben das Recht, unser Uran zum Wohle der Venezolaner zu verwenden und es nicht zu Tiefstpreisen an die Franzosen oder Amerikaner zu verkaufen“, sagte der venezolanische Wissenschafts- und Technologieminister Jesse Chacon. Neben den reichhaltigen und wertvollen Bodenschätzen verfügt Venezuela über die größten Erdöl- und Erdgasvorkommen – mehr, als die arabischen Staaten im Nahen und Mittleren Osten.

Angesichts dieser Tatsachen dürfte offensichtlich sein, weshalb die USA und die EU einen Regime-Wechsel herbeiführen wollen oder besser , die Finanzmächte, die hinter den Regierungen stehen. Russland und China haben bereits vor einer Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas gewarnt. In einer Pressekonferenz des Weißen Hauses wurde offensichtlich, dass die USA planen, 5.000 Soldaten Richtung Venezuela zu entsenden. Werden China und Russland dann eingreifen?

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1 Kommentar zu "Venezuela – das „Eldorado“, nach dem die USA und die EU greifen"

  1. Der IS in Venezuela? 😀 😀 😀

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