Venezuela: Regimechange durch Stromausfall?

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Weil Russland und China die USA vor einer militärischen Intervention in Venezuela ausdrücklich gewarnt haben, versucht man jetzt Präsident Maduro durch einen massiven Stromausfall zu Fall zu bringen. In dem Land herrscht seit Tagen Stromausfall. Auch die Wasserversorgung ist in der Hauptstadt Caracas nicht mehr gewährleistet. Unklar ist, wer für die Ausfälle verantwortlich ist.

Präsident Maduro machte indes den selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guaidó für die Ausfälle mitverantwortlich. Denn der venezolanische Generalstaatsanwalt Tarek William Saab geht von einer Sabotage des venezolanischen Elektrizitätssystems aus. Er fordert jetzt Ermittlungen wegen einer „mutmaßlichen Beteiligung an der Sabotage“. Die venezolanische Regierung macht die USA für den Stromausfall, der mittels Hackerangriff auf das Elektrizitätssystem herbeigeführt worden sei, verantwortlich.

US-Senator Marco Rubio, der sich für den Regimechange in Venezuela starkmacht, machte eine Trafo-Explosion an einem „deutschen Staudamm“ verantwortlich. Die Behauptungen Rubios erwiesen sich jedoch als haltlos. Denn es gibt keinen deutschen Staudamm in dem von Rubio genannten Gebiet oder anderen Teilen Venezuelas.

Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini warnte indes vor einem Militäreinsatz in Venezuela. Die Lösung müsse friedlich und demokratisch herbeigeführt werden. Zudem dürfe dem Land auch von außen keine Lösung aufgezwungen werden. Die USA schließen Interventionen in Venezuela nach wie vor nicht aus. Ziel der USA ist der Regimechange. Die reichen Bodenschätze sollen wieder unter US-Kontrolle gebracht werden. Den ausführlichen Report zum Putsch in Venezuela können Sie in der aktuellen Capitol Post Ausgabe nachlesen.

China hat jetzt angekündigt, Venezuela in der Stromkrise helfen zu wollen. Maduro, der einen Cyberangriff als Ursache für den Blackout vermutet, hofft jetzt, dass neben China auch Russland und die Vereinten Nationen dabei helfen, den Angriff aufzuklären. Der Stromausfall begann bereits am 7. März. Medien berichteten über 21 Stromausfälle in den 23 Bundestaaten Venezuelas.

Die USA haben indes neue Sanktionen gegen Maduro angekündigt. Man werde „sehr schwerwiegende zusätzliche Sanktionen gegen Banken erlassen“, hieß es aus Washington. Zudem sind alle US-Diplomaten aus Caracas abgezogen worden.

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1 Kommentar zu "Venezuela: Regimechange durch Stromausfall?"

  1. Die USA sind sehr einfallsreich um ihren Willen durch zu setzen. Venezuelas Volk leidet ursächlich weil die USA den Ölexport unterbunden haben und wiegelt deshalb das Volk gegen Maduro auf. Von Wegen „die Demokratie wieder herstellen“ es geht nurr darum um ungehindert weiter deren Öl zu stehlen. Diese Geschichte hat sich schon xmal wiederholt, zuletzt in Syrien. Alles nur zu deren Vorteil, das Volk zählt nicht.

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