Viktor Orbán warnt Ungarn im Rundfunk: Finanzcrash steht bevor

Orban Crash

Der ungarische Regierungspräsident Viktor Orbán beobachtet, dass seit über einem Monat die Währungen im osteuropäischen Raum gegenüber den westlichen Währungen, also dem US-Dollar und dem britischen Pfund an Wert verlieren. Dieser Wertverlust betreffe praktisch alle Länder Mittel- und Osteuropas (ausgenommen die Slowakei, die den Euro eingeführt hat). Orbán sieht darin keine  „Bestrafung Mittel- und Osteuropas“ aufgrund der Ablehnung gegenüber der Migrationspolitik. Ost- und Mitteleuropa befinde sich vielmehr in einem tiefgreifenden finanziellen Trend.

Ungarn habe deshalb für den Haushaltsplan 2019 vorgesehen, das Haushaltsdefizit massiv zu reduzieren, das über die Forderungen Brüssels hinausgeht. Orbán will damit das „Wachstum absichern“, um für den kommenden Finanzcrash gewappnet zu sein. Führende ungarische Wirtschaftswissenschaftler seien der Ansicht, dass sich die Zinsen weltweit erhöhen werden und der weltweite „Handelskrieg“ eine destabilisierende Auswirkung auf die globale Wirtschaft haben werde.

Analysten prognostizieren schon seit einiger Zeit, dass es unvermeidlich zu einer Wiederholung der Finanzkrise von 2008 bis spätestens 2019 kommen wird. Zwar werde das Bevorstehen des erneuten Finanzcrashs aus finanz-psychologischen Gründen in den Medien nicht angekündigt. Doch die Anzeichen dafür seien wahrnehmbar. Auch die unterschiedlichen Äußerungen westlicher Politiker wiesen eindeutig darauf hin.

Viktor Orbán gab das Interview im ungarischen staatlichen Rundfunk. Er beabsichtigte damit, die ungarische Öffentlichkeit vorzuwarnen und nicht die Finanzmärkte (die es ohnehin wissen). Der Schluss liegt nahe, dass der Brexit aus ebendiesen Gründen bis März 2019 vollzogen sein wird, um sich bis zum nahenden Crash „in Sicherheit“ gebracht zu haben. Schon bei der letzten Krise 2008 gab es entsprechende Vorzeichen, meinte Orbán. Die Kurse dieser Währungen seien vor der Krise ebenfalls abgestürzt.

Die Erhöhung der weltweiten Leitzinsen werde potenziell zu einer Kreditkrise führen. Die Banken (Muttergesellschaften) werden sich also darum bemühen, ihr internes Kapital zu erhöhen, in dem sie die Ausstattung ihrer Filialen der „Randgebiete“ mit Kapital reduzieren. Das Gesetz von Angebot und Nachfrage verteuere dadurch die westlichen Währungen gegenüber den lokalen. Diese seien dann gezwungen, den Schock einer Finanzkrise aufgrund der beschränkten Liquidität einzustecken. Damit werde eine Währungsnot auf den lokalen Märkten geschaffen.

Kurzfristig habe der Geldentzug keine negativen Auswirkungen auf Mittel- und Osteuropa. Denn die regionalen Währungen blieben untereinander einigermaßen stabil. Nur gemeinsam fielen sie gegenüber den westlichen Währungen.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick


4 Kommentare zu "Viktor Orbán warnt Ungarn im Rundfunk: Finanzcrash steht bevor"

  1. Orban ist offensichtlich ein kluger, denkender, vorausschauender Mensch, obwohl er Politiker und sogar Regierungschef ist. Erstaunlich, dass es so etwas in Europa noch gibt. Denn er hat Recht. Der Crash wird unweigerlich kommen, und zwar sehr bald. Dann werden in Deutschland alle Systeme zusammenbrechen und was dann geschieht, kann sich jeder selbst denken. Sie haben es alle so gewollt. Leider wird es auch die betreffen, die es kommen sahen und in die rechte Ecke gestellt wurden.

    • Martina Eichler | 18. Juli 2018 um 23:20 | Antworten

      Da kann ich dir nur zustimmen. Aber ich fühle mich in meiner rechten Ecke, die gut mit Vorräten ausgestattet ist, sauwohl. 😉
      Wieder wird sich der Spruch, den wir schon als Kinder gehört haben, bewahrheiten: Wer nicht hören will, muß fühlen. Und diesmal wird das Gefühl Hunger sein. Tja, mein Mitleid hält sich in Grenzen. Ich wurde für meine Warnungen ausgelacht, verhöhnt und verspottet, was noch viel schlimmer ist, als in die rechte Ecke gestellt zu werden, wenn man weiß, daß die Nazis in Wirklichkeit Linke waren. Rechts ist also echt super. Ich empfinde es als Kompliment.

    • isikat….. wie recht du da hast.. davor wird schon seit jahre gewarnt nur die rosawolkensitzer begreifen es nicht… fazit…. kein geld aber… millionen zugereiste die glauben das das hier ein schlaraffenland ist… was glaubt ihr was da passieren wird ….. und leider wird es alle treffen… wir sollten dann auf arme .. alte und kinder achten…. und aufpassen das die verursacher nicht einen auf verschwindibus machen können…

    • Volker Schulz | 20. Juli 2018 um 18:09 | Antworten

      Wie ich an anderer Stelle schon sagte, bin ich vor zwei Jahren vor Merkel geflohen. Ein spöttisches Lächeln war die positivste Reaktion in meinem Umfeld, andere erklärten mich für verrückt, Freundschaften wurden aufgekündigt.

      Doch bitte, ich bin kein Rechter, davor verwahre ich mich, ich bin liberal im Sinne des Wortes und gönne jedem sein Glück. Wie kann ich ausländerfeindlich sein, wenn ich jetzt unter 99 % Ausländern lebe? Nein, es war ein vollkommen durchgeknalltes Regime, das uns Bürgern Glück nicht gönnte und uns in Zukunft noch viel weniger gönnen wird.

      Das Schlimme ist, daß die Merkel-Diktatur wohl auch noch froh ist, wenn Deutsche gehen. Das beschleunigt den Bevölkerungsaustausch, aber ich bin als Rentner zu alt, um noch auf den Straßen zu kämpfen.

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*