Schaffen wir das? 7 Gründe wählen zu gehen!

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von Volker Hahn

Denn sonst bleibt Merkel ewig Kanzlerin. Oder Schulz wird´s. Oder die Anderen kommen an die Macht. Sie merken schon: Es gibt viele Gründe, bei der nächsten Wahl zum Deutschen Bundestag teilzunehmen, statt im Bett zu bleiben.

Warum wählen wichtig ist (1) , wird Ihnen ja sonst eher trocken von allerlei Experten erklärt. Dabei kam das Nicht-Wählen-und-stattdessen-im-Bett-bleiben-oder-so doch gerade erst richtig in Mode.

Die Zeiten sind vorbei, denn die AfD sorgt im deutschen Parteienwesen für ordentlich Wirbel. Fassungslos registrieren Wahlbeobachter und andere Parteien, dass die AfD es schafft, massiv Wähler zu mobilisieren und politisch erfolgreich zu sein. Gerade die bisherigen Nichtwähler haben die Neulinge in Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg erfolgreich angesprochen und so für eine steigende Beteiligung bei den letzten Landtagswahlen gesorgt. (2)

Nichtwählen war chic, etwa „so wie es chic ist, Hosen zu tragen, die Löcher haben“ (3) – doch das gilt nicht mehr. Darum hier kurz und knapp die wichtigsten Gründe, wählen zu gehen:

Grund 1: Sagen, was Sache ist!

Oder wollen Sie lieber eine Diktatur? Oder eine Monarchie? Fragen Sie doch mal die Russen oder die Türken, ob die wirklich Ihre Präsidenten wollen. Da herrscht offene Angst, den Mund aufzumachen und etwas zu sagen, dass den Autokraten nicht passt – denn dann verschwindet man auch gerne ganz schnell mal einfach so. Wenn Sie sagen wollen, was Sie denken, dann sollten Sie wählen gehen.

Grund 2: Kräftig mitmischen!

Die Merkel muss weg! Bloß nicht die Sozis! Kein Mensch braucht die FDP … oder die GRÜNEN. Egal was Ihre Position ist: Raus damit und kräftig mitmischen – sonst tun das die anderen. Und das können Sie eben vor allem bei der Wahl.

#Merkel ? Nein Danke! 7 Gründe zu #wählen! #Umbruch2017 Klick um zu Tweeten

Grund 3: Ihre Stimme zählt!

Das hat man bei der letzten Wahl in Österreich deutlich erlebt, wie eng das Ergebnis war und wie sehr es auf jede einzelne Stimme ankommt. Es gibt also keine Ausrede: Keiner weiß, wie knapp es bei der nächsten Wahl wird.

Grund 4: Wahlrecht ist Luxus!

Oft gesagt und wenig beachtet, aber wahr: Viele Menschen wären froh, wenn sie die Wahl hätten. Fragen Sie mal in Diktaturen rund um den Globus nach oder einfacher: Erinnern Sie sich mal an den Wunsch der Menschen in der DDR nach Freiheit und nach freien Wahlen. Das eine geht nicht ohne das andere.

Grund 5: Flagge zeigen!

Denn Nicht-Wählen als Protest funktioniert einfach nicht. Denn wenn Sie NICHT wählen gehen, dann schaden sie auch keiner Partei.

Ihre Stimme fällt einfach unter den Tisch und wer Geld aus der Wahlkampfkosten-Erstattung bekommt, das wird auch nicht von Ihnen bestimmt. Anders ausgedrückt: „Wenn Sie etwa verhindern wollen, dass die NPD Geld vom Staat bekommt, dann müssen Sie auf jeden Fall wählen gehen. Dabei ist es fast egal, was sie wählen (außer eben die Rechtsextremen).“ (4)

Das klingt nach einem ziemlich überzeugenden Grund für die, die ihren Protest mal so richtig deutlich machen wollen. Es geht aber auch ein Stück konstruktiver, wenn Sie sich zu denen zählen, die sich um die Zukunft der eigenen Kinder Sorgen machen und das Ganze nicht irgendwem überlassen möchten.

Grund 6: Es geht nicht um Sie!

Es geht um Ihre Kinder. Oder um die Umwelt. Um die Familie. Oder um die guten Freunde in Griechenland. Denn Demokratie ist nicht so etwas wie ein kostümierter Selbstbedienungsladen, sondern hat eine Menge mit Verantwortung zu tun und damit, dass es Ihnen auf Dauer nur gut geht, wenn es den Menschen drumherum nicht absolut dreckig geht. Ich weiß: Genau das haben auch viele Politiker nicht wirklich verstanden, aber Sie können ja per Wahl daran arbeiten.

Grund 7: Jetzt erst recht!

Oder wollen Sie ernsthaft erleben, was den USA passiert ist? Wer glaubt denn, dass Donald Trump wirklich all die (gutbezahlten!) Jobs schafft und sich als Milliardär um die Sorgen und Nöte der kleinen Leute wirklich kümmert?

Wenn Sie sich jetzt fragen, welche Partei denn echte Lösungen anzubieten hat, dann könnte es sein, dass Sie da ganz schön in Schwierigkeiten kommen. Lassen Sie sich davon nicht entmutigen und überlegen Sie stattdessen, was dringend getan werden muss.

Wenn Sie dabei vielleicht feststellen, dass es bei vielen Dingen an Gerechtigkeit fehlt, liegen Sie wohl richtig: „An diesem Begriff entscheidet sich, was menschliche Politik im 21. Jahrhundert ist, was eine demokratische Praxis und was nicht.“ (6)

Fazit: Wählen ist wichtig, wenn man was ändern will. Vor allem, wenn es im Leben gerechter zugehen soll. Sonst bleibt alles beim Alten – und wer will das schon?

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