Von der Leyen: Ernennung zur EU-Sonderberaterin als „Starthilfe“

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Dass Ursula von der Leyen die neue EU-Kommissionspräsidentin wird, scheint eine gesicherte Tatsache zu sein. Zwar kolportieren die Qualitätsmedien, dass vom EU-Parlament noch „erheblicher Widerstand“ ausgehe, doch auch diese Meldung wird nur heiße Luft sein. Die Tatsache, dass Frau Von der Leyen jetzt zur „Sonderberaterin“ der EU-Kommission ernannt worden ist, unterstützt die Wahrscheinlichkeit, dass diese Frau die Nachfolgerin von Jean-Claude Juncker wird.

Am Donnerstag hat Frau von der Leyen einen Vertrag unterzeichnet, der sie zur Sonderberaterin der EU-Kommission macht. Das berichtete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Informationen des Verteidigungsministeriums. Als EU-Sonderberaterin hat von der Leyen bereits jetzt Zugriff zu allen Büros und zum Personal im Charlemagne-Gebäude in Brüssel.  Dies liegt neben dem Hauptsitz der Kommission, so dass von der Leyen schnell bei Treffen mit Noch-Präsident Juncker oder im EU-Parlament sowie im Rat der Mitgliedstaaten sein kann.

Der Kommissionschefin in der Warteposition stehen bereits jetzt in ihrem Büro bis zu acht EU-Mitarbeiter zu, maximal fünf Verwaltungsbeamte und drei Assistenten im Sekretariat. Zur Kommunikation mit den Medien wird ein eigener Sprecher abgestellt. Sicherheitsleute stehen nach Bedarf zur Verfügung.

Mit dem Zusatzposten als EU-Sonderberaterin und den dazugehörigen personellen und administrativen Ressourcen vor Ort in Brüssel dürfte es von der Leyen dabei helfen, bei den EU-Abgeordneten um entsprechenden Rückhalt zu werben, den sie für die Wahl/Zustimmung durch das EU-Parlament braucht.

Nach ihrer Nominierung zur Präsidentschaftskandidatin für die EU-Kommission hatte sich von der Leyen sogleich einen neuen Twitter-Account zugelegt. Schon bevor sie den ersten Tweet schrieb, hatte sie schon über 7.000 Follower – am Freitag hatte sie bereits 50.500 Follower. Dieser schnelle Zuwachs lässt vermuten, dass hier bei der „Beliebtheit“ der Politikerin nachgeholfen werden sollte. Einer der vielen Tricks…

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1 Kommentar zu "Von der Leyen: Ernennung zur EU-Sonderberaterin als „Starthilfe“"

  1. Benedikt Gresser | 9. Juli 2019 um 10:44 | Antworten

    Man konnte sie ja nicht schnell genug loswerden, diese dauergrinsende Slalomspezialisttin, die inzwischen zu einem zentralen Imageproblem einer ohnehin hier sich nicht verwöhnenden Merkelregierung geworden ist. Die Art dieser Beförderung bleibt den von ihr praktizierten Prinzipien treu und die Blamagenstrecke findet jetzt wohl nur eine Fortstzung auf einem neuen Terrain. Wenn Machthabende so unerschrocken ihren Ruf aufs Spiel setzen, ist das auch ein Zeichen dafür, dass sie glauben, keine Konsequenzen befürchten zu haben. Da hat es in der Geschichte immer schon überraschende Wendungen gegeben durch die, deren Ohnmacht eher ein produkt von Vorstellungen denn ein Spiegel ihrer realen Möglichkeiten ist.

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