Von der Leyen: Rechtswidrige Millionenaufträge durch Vetternwirtschaft?

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Erst vor zwei Wochen berichtete Watergate.tv über die rechtswidrigen Millionenaufträge, die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen an das Beratungsunternehmen McKinsey vergab. Der Bundesrechnungshof deckte das Vergehen auf. Von der Leyen gab acht Millionen Euro für die Beratung eines neuen Cyber-Kommandos aus. In dem Bericht der Rechnungsprüfer hieß es zudem, dass Auftraggeber und Auftragnehmer persönlich miteinander bekannt seien.

Von der Leyen hatte Gelder des Bundes verwendet, die dafür gar nicht vorgesehen waren. Das Verteidigungsministerium hat damit gegen Vergaberechte verstoßen und die Leistungen rechtswidrig abrufen lassen, so der Rechnungshof. Bereits bei ihrem Antritt hat von der Leyen als Rüstungs-Staatssekretärin die McKinsey-Partnerin Katrin Suder eingestellt. Diese hat ihren Posten zwar nicht mehr, doch gehen bei von der Leyen regelmäßig Berater ein und aus, die schon beinahe zum Stammpersonal gehörten. Sie beziehen riesige Tagessätze und haben Zugang zu allen vertraulichen Dokumenten.

Bislang hat diese Affäre noch keine sichtbaren Auswirkungen auf die Ministerin gehabt. Auch die jüngste Enthüllung dürfte daran nicht viel ändern. Wie jetzt publik wurde, arbeitet der Sohn von Ursula von der Leyen, David von der Leyen, als Associate bei der Beratungsfirma McKinsey. Als Associate hat er Teilhabe an Unternehmensgewinnen. McKinsey hat Millionen-Aufträge von der Verteidigungsministerin erhalten. Dabei war das nicht der erste Millionenauftrag, den die Beraterfirma McKinsey von Ursula von der Leyen erhalten hat. Die Beraterverträge waren bereits in der Vergangenheit umstritten.

Dass von der Leyens Sohn David einer der führenden Mitarbeiter an der Spitze des Konzerns ist, sollte nun allerdings stutzig machen. Denn die Verteidigungsministerin ist für die Vergabe der Beraterverträge verantwortlich. Dass ausgerechnet ihr Sohn führender Mitarbeiter ist, dürfte kein Zufall sein. Da es bei diesen Verträgen um Millionen geht, kann man nicht mehr von Vetternwirtschaft sprechen. Das sind schon nahezu mafiöse Strukturen. Doch auch wenn von der Leyen seit Monaten nicht mehr aus der Kritik kommt, kann ihr anscheinend kein Skandal etwas anhaben. Sie muss mächtige Protektoren haben, meinen Beobachter.

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3 Kommentare zu "Von der Leyen: Rechtswidrige Millionenaufträge durch Vetternwirtschaft?"

  1. Harald Schröder | 10. Oktober 2018 um 9:25 | Antworten

    Wählen Sie klug –

    Bayern zuliebe und im Interesse Deutschlands !
    Jeder zweite der 61,6 Millionen Wahlberechtigten in Deutschland will Umfragen zufolge, dass Angela Merkel (CDU) als Bundeskanzlerin aufhört. Fast jeder sechste Bundesbürger kann diesem Wunsch bei der bayerischen Landtagswahl am 14. Oktober Nachdruck verleihen – mit einer Stimme für die AfD.

    – Bayern ist sicher … am Abgrund !
    – Merkels „Endsieg“- Kampfparolen
    – Viele Dinge wiederholen sich – AfD Anhänger wie einst Juden behandelt
    https://tagebuch-ht.weebly.com/n.html

  2. Da sollte das Bundeskriminalamt mal überprüfen wieviel von diesen unrechtmäßig erteilten Millionen Aufträgen bei der Fam. Von Der Leyen zurückfließt!

  3. Diese abgehobene Politikerin sitzt eben an der Quelle und nutzt ihre vom Wähler sanktionierte Macht. Partei abwählen – Untersuchung einleiten – Schadensgutmachung aus persönlichem Wohlstand. Anders kapieren es diese Typen einfach nicht. Erst wenn sie selbst zur Kasse gebeten werden und einige Zeit unter kriminellen leben müssen, fangen sie vieleicht an, nachzudenken. Jetzt nutzen sie noch die Quelle und die damit verbundene Macht und Gier.

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