Vorsicht Abzocke: Krankenhäuser melden erneut größeren Verlustschaden

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Krankenhäuser in Deutschland verdienen kein Geld mehr, so der Eindruck nach einer Hiobsbotschaft, die jetzt durch die Unternehmensberatung „Roland Berger“ ermittelt wurde. Fast ein Drittel aller Häuser verliert in diesem Jahr Geld, so heißt es nach den vorliegenden Zahlen. Damit ist die Zahl der defizitären Häuser noch einmal um 1 Prozentpunkt nach oben geklettert.

Kurz: Wer sich ins Krankenhaus legt, muss künftig wohl damit rechnen, dass noch freiwilliger operiert wird als ohnehin schon. Deutschland hat sich vor allem als Operationsweltmeister erwiesen. Bei Hüftoperationen etwa liegt das Land schon vorne, bei Kniegelenken ist das Ergebnis auch deutlich besser als etwa für die Fussball-WM.

Manager sehen keine Verantwortung bei sich

Die sogenannten Manager der Krankenhäuser weisen die Schuld letztlich von sich. Sie verwiesen laut einem Bericht in der „Wirtschaftswoche“ darauf, dass der Staat in Form der Länder derzeit zu wenig Fördergeld an die einzelnen Häuser überweise. Deshalb, und hier wird es wichtig, würden die „stationären Erlöse“ erhöht werden müssen. Das sind genau jene Gelder, die in den Einzelfällen vor Ort durch Operationen anfallen.

Die medizinische Versorgung in Deutschland ist ohnehin schon „besser“ im Sinne von aufwendiger als in vielen vergleichbaren Staaten der EU. Die Ergebnisse werden zumindest angezweifelt.

Die Politik hat bereits reagiert. Jens Spahn, der neue Gesundheitsminister, meinte, Kliniken würden in der Pflege sparen oder sie würden zu oft operieren. Diese Aussage ist indes eine Beschreibung, aber keine Lösung der Probleme. Möglicherweise, so andere „Experten“, müssten Kliniken geschlossen werden.

Die Versorgung auf dem Land gilt indes ohnehin als schlecht. Andere Modelle stellen daher eher darauf ab, dass es mehr Kooperationsmöglichkeiten geben müsse.

Unter dem Strich gilt für Patienten allerdings: Vorsicht vor den Operationen.

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