Vorsicht: Bargeld-Abschaffung kommt immer sicherer

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Bargeld

Am Freitag sendete das öffentlich-rechtliche Fernsehen einen Beitrag zum Thema „Bargeldverbot“. Eine Mischung aus Aufklärung und – aus Sicht dieser Redaktion – Werbung über die kommende Bargeld-Abschaffung. In Schweden würden demnach mehr als 80 % aller Umsätze nur noch unbar getätigt. Die Fernsehredaktion zeigte zahlreiche Geschäfte (etwa in Bahnhöfen), in denen bargeldloses Zahlen schon gar nicht mehr möglich ist und zitierte Verkäuferinnen mit dem Hinweis, sie fühlten sich jetzt sicherer. Ein „offener Bericht“? Mitnichten. Ein kleiner Ausflug in diesem Bericht machte das offizielle Argument – auch innerhalb der Euro-Zone – zunichte. Die Kriminalität wird nicht sinken.

Da Unsinns-Argument: Sinkende Kriminalität

Bargeldverbote sollen dazu führen, dass Kriminelle sich nicht mehr so einfach finanzieren können oder verdeckt Geld hin- und herschieben. Die „Geldwäsche“, bei der Geld aus illegalen Kreisläufen über fingierte „offizielle“ Umsätze in den Geldkreislauf gebracht wird (angebliche Barzahlung in Restaurants etwa), könnte so eingedämmt werden. Dazu gleich zwei Bemerkungen:

Der frühere Interpol-Präsident Björn Eriksson wurde in der Sendung gleichfalls zitiert mit dem Hinweis darauf, dass jetzt vor allem Hacker ein einfacheres Geschäft hätten. Die Kriminalität in diesem Bereich würde sogar zunehmen. Elektronische Konten stellen ein weiteres Einfallstor für die Zunahme der Kriminalität dar – insofern ist das Argument vom Kampf gegen Terrorgelder oder Geldwäsche bereits angeschlagen.

Ein zweites Argument: Jeder kann neben den offiziellen und möglicherweise zu verbietenden Währungen mit Zweitwährungen zahlen. Das zeigte sich in der DDR, das zeigte sich im südlicheren Osteuropa und das zeigt sich in den Gebieten, in denen heute noch der Dollar als faktische Erstwährung zirkuliert.

Insofern gilt: Das Argument der Kriminalitätsbekämpfung ist schlicht vorgeschoben. Die Sendung vertiefte diesen Hinweis nicht – tatsächlich aber soll Bargeld auch nach Vorstellungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) reduziert und schließlich abgeschafft werden, um einen geschlossenen Geldkreislauf zu erzeugen. Elektronisches Geld in geschlossenen Kreisen überwacht Sie in all Ihren Tätigkeiten. Genau darum geht es. Lesen Sie hier mehr zum Bargeldverbot. 

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7 Kommentare zu "Vorsicht: Bargeld-Abschaffung kommt immer sicherer"

  1. Leute, löst eure Konten in Deutschland auf und nehmt das ganze Geld von den Banken und dann schau ma mal…..

  2. „Die Fernsehredaktion zeigte zahlreiche Geschäfte (etwa in Bahnhöfen), in denen bargeldloses Zahlen schon gar nicht mehr möglich ist und zitierte Verkäuferinnen mit dem Hinweis, sie fühlten sich jetzt sicherer.“
    Das sollte sicherlich „…in denen Barzahlungen schon gar nicht mehr…“ heißen. (nicht verzagen, einen Korrektor fragen)

  3. Ach, Verzeihung, ich vergaß, mein Kommentar mit dem Korrekturvorschlag darf nach Kenntnisnahme und eventueller Umsetzung gelöscht werden.

  4. Na ja, das wird lustig: Viele Geschäfte nehmen gar keine Karten und andere Geschäfte verlangen für die Kartenzahlung einen Mindestumsatz. Hier sind es oft 25 Euro Mindestumsatz, damit man mit der Karte zahlen kann.

  5. 2012 griff ich das Thema Bargeldverbot im ehemaligen Freundeskreis auf und dann wollte man mich wg.Verschwörungstheorien einweisen lassen….Ha ha ha. ..Und jetzt?sollte man die 3/4Bevölkerung einweisen lassen wg.Dummheit und verteilten Gehirnwäschen!

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