Warum der globale Finanz- und Wirtschaftscrash unausweichlich ist

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Sie erinnern sich vielleicht? Im Dezember vergangenen Jahres fielen die Kurse an der New Yorker Aktienbörse so stark und schnell wie in keinem Dezember mehr seit dem großen Crash 1929. Doch schon bereits nach Weihnachten und Neujahr kam es wieder zu einer dramatischen Kurswende. Die Kurse stiegen derart rasant an, wie seit Jahrzehnten nicht. Dabei waren die heftigen Kursschwankungen kein Zufall. Der Kurseinbruch war die Folge der veränderten Geldpolitik der Fed. Sie begann 2018 damit, den Leitzins von Null langsam wieder anzuheben und entzog dem Finanzsystem damit die Geldzufuhr, um die eigene Bilanz zu bereinigen.

Der rasante Kursanstieg nach Weihnachten war ebenfalls die Folge eines manipulativen Eingriffs in das Geldsystem. Auf Anweisung von US-Finanzminister Mnuchin griff das sogenannte „Plunge Protection Team“, das über die größten Schwarzen Kassen der Welt verfügt, ein. Zudem kündigte die Fed an, den Leitzins doch nicht so stark zu erhöhen, wie geplant. Die Fed wollte nun vielmehr die Bedürfnisse „an den Markt anpassen“ und die für Dezember 2018 geplante Zinserhöhung erst einmal aussetzen.

Die Fed kapituliert

Im Klartext bedeutet das, dass die Fed vor den Finanzmärkten kapituliert hat. Sie hat in den vergangenen Jahren zu viel billiges Geld in die Märkte gepumpt, so dass eine Abkehr von dieser Politik kaum noch möglich ist, ohne eine heftige Reaktion der Aktienkurse zu verursachen. Genau das ist aber das Problem. Seit der Finanzkrise 2008 hat die Fed durch das Drucken von Geld und Zinssenkungen riesige Blasen in den Finanz- und Kapitalmärkten erzeugt. Diese drohen nun erneut zusammenzubrechen, nur um ein Vielfaches heftiger als 2008.

Wie die Fed in den kommenden Monaten handeln wird, ist ungewiss. Denn für die Weltwirtschaft ist eine globale Rezession angekündigt. Infolgedessen werden die Aktienmärkte bald wieder einbrechen. Die Konsequenzen dürften gewaltige Ausfälle bei Pensionsfonds und Rentenkassen sein, sodass die Politik die Zentralbanken erneut dazu drängen dürften, in das Geldsystem einzugreifen. Das Gelddrucken würde erneut beginnen, was die Lage noch dramatischer werden ließe.

Kapitalflucht verschärft die Crashgefahr

Sollten sich die Zentralbanken bei der drohenden Rezession dazu entscheiden, weiter Geld ins System zu pumpen, würden sie ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzen. Viele Anleger würden ihr Geld dem System entziehen und stattdessen lieber in Gold und Sachwerte investieren, was das Risiko eines Crashs verstärken würde. Die internationalen Kreditblasen würden sich derart aufblähen, dass ein unerwartetes Großereignis, wie beispielsweise der Zusammenbruch der Deutschen Bank oder mehrere Zusammenbrüche überschuldeter italienischer Banken oder die Staatspleite eines EU-Landes zum Zusammenbruch des ganzen Systems führen würde.

Die Zentralbanken könnten das System auch absichtlich zum Zusammenbruch bringen, was 1929 schon einmal passiert ist: Sie entzogen den Märkten Geld indem sie die Zinsen weiter erhöhten. Diese Geldpolitik führte 1929 zum bis dahin weltweit größten internationalen Börsencrash und hatte die Große Depression zur Folge. Allerdings wurde so riesigen Banken und Finanzinstituten die Möglichkeit gegeben, viele zehntausende kleine Banken einfach zu schlucken. Anleger und Sparer wurden kalt enteignet. Massenarbeitslosigkeit und Massenarmut waren die Folge.

Crash mit der Wall Street abgesprochen

Würde die Fed heute das Gleiche tun, wäre dieser Schritt sicherlich mit den größten Finanzkonzernen der Wall Street abgesprochen, so dass diese sich darauf vorbereiten können. Die sozialen Konsequenzen eines solchen Handelns wären weitaus katastrophaler als 1929. Handels- und Geldströme würden zusammenbrechen, Pensionen und Renten nicht mehr ausbezahlt – Versorgungsengpässe, Plünderungen und Bürgerkrieg wären die Folge. Die Politik würde, wie wir aktuell in Frankreich sehen können, mit härtester Polizeigewalt auf die Aufstände reagieren, den Notstand und das Kriegsrecht ausrufen.

Niemand kann vorhersagen, zu welcher Geldpolitik sich die Zentralbanken, allen voran Fed und EZB, entscheiden werden. Sicher ist jedoch eines: Durch die Politik des billigen Geldes der letzten zehn Jahre haben die Zentralbanken das Finanzsystem in eine Lage gebracht, aus der man mit klassischen Maßnahmen und Reformen nicht mehr herauskommen kann. Der globale Crash ist früher oder später also vorprogrammiert. Treffen Sie also jetzt Ihre entsprechende Vorsorge dafür.

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2 Kommentare zu "Warum der globale Finanz- und Wirtschaftscrash unausweichlich ist"

  1. Unter dem Gesichtspunkt: „Crash mit der Wall Street abgesprochen“ ist genau der gezielte Werdegang der „Eliten“ für die NWO beschrieben worden. Nur sind diese „Eliten“ mittlerweile im Zeitverzug; die NWO sollte bereits 2018 Realität sein. Also wird man mit „allen Mitteln“ auf Bürgerkriege weltweit hinarbeiten. Schließlich müssen noch über 7 Milliarden Menschen ermordet werden; das 1.Gebot der NWO auf den „Georgia-Guidestones“.

  2. Laut dem Arbeitspapier des IWF soll der Plan wie folgt umgesetzt werden: Die Notenbank soll die Geldmengenbasis in zwei Währungen einteilen, einerseits Bargeld und andererseits elektronisches Geld (e-Geld). Auf Letzteres, also das Buchgeld, würden automatisch die Strafzinsen anfallen. Gleichzeitig soll Bargeld einen bestimmten Umrechnungskurs gegenüber e-Geld bekommen. „Dieser Umrechnungskurs ist entscheidend für den Plan“, so die Experten des IWF. Die Geldmenge wird also in die zwei Parallelwährungen Bargeld und elektronisches Geld (Buchgeld; Sicht- und Spareinlagen) unterteilt. Auf das Buchgeld fallen Negativzinsen an. Gleichzeitig soll das Bargeld einen bestimmten Umrechnungskurs gegenüber Buchgeld bekommen. Der Umtauschkurs wird so festgelegt, dass das Halten von Bargeld immer exakt genauso unattraktiv ist, als ob man das Geld direkt auf dem Konto lässt. Beispielsweise würde bei einem Negativzins von minus fünf Prozent Bargeld pro Jahr um fünf Prozent gegenüber den Einlagen abgewertet. Nach einem Jahr ist ein Euro Bargeld eben nur noch 0,95 Euro elektronisches Geld wert. Somit ist es vollkommen egal, ob man Bargeld hält oder das Geld auf dem Konto belässt. Mit dieser Methode besteht die Möglichkeit auch ohne Bargeldverbot die Bürger richtig abzukassieren. All dies klingt heute noch abstrus.

    Die Idee der Bargeldentwertung kursiert nicht nur beim IWF. Interessanterweise hat eine gewisse Signe Krogstrup diese bereits mit Katrin Assenmacher-Wesche verfasst. Selbige arbeitet im Hauptberuf übrigens als Abteilungsleiterin für geldpolitische Strategie bei unserer EZB. Im Zuge der nächsten Krise wird dann dieser Wahnsinn als alternativlos verkauft um den Euro und die EU und folglich Europa zu retten. Dann bleibt nur noch die Flucht in mobile Sachwerte wie beispielsweise Edelmetalle. Bitte vergessen Sie jedoch nicht: Nichts ist alternativlos und die Krise wird jemand bezahlen müssen und das sind die Bürger, denn nicht der Staat geht pleite, sondern seine Bürger.

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