Warum ihr Geld in der Schweiz auch nicht sicher ist

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Angesichts der fast täglichen Schreckensmeldungen und dem drohenden Finanzcrash, der irgendwann unvermeidlich sein wird, denken immer mehr Bürger darüber nach, wie sie ihr Geld in Sicherheit bringen können. In Sicherheit vor einem Crash und vor den Enteignungen des deutschen Staates. Dabei denken viele daran, ihr Geld in Schweizer Franken anzulegen, um es zu schützen.

Ökonomen sehen jedoch die Schweiz nicht mehr als sicheres „Paradies“ für ausländische Anleger. Denn die Zeiten, in denen die Schweiz als der „Safe der Welt“ galt, sind vorbei. Ursache ist der stetig steigende Druck der USA sowie anderer Länder auf die Schweiz. Zudem ist das Schweizer Bankgeheimnis nicht mehr das, was es einmal war.

Auch Schweizer Banken waren von der Finanzkrise betroffen und mussten vor dem Bankrott gerettet werden. Das Bankgeheimnis wurde auf Druck, hauptsächlich durch die USA, immer mehr abgeschafft. Um eine weitere Aufwertung des Franken zu verhindern, hat die Schweiz den Franken an den Euro gekoppelt. Denn nach der Finanzkrise „retteten“ viele ihr Geld in sichere Schweizer Franken. Doch durch die Aufwertung des Franken litt die Wirtschaft. Die Schweiz investierte schließlich über 450 Milliarden Franken in den Euro.

Zudem wurde ein Negativzins eingeführt, der in absehbarer Zeit nicht wieder steigen wird. Nicht nur die EZB lässt den Zins unten. Auch die Schweizer Notenbank „druckt“ Geld im großen Stil und legt das Geld in Devisen an. Das Resultat ist eine enorme Bilanzsumme der Schweizer Notenbank: Sie liegt mittlerweile bei 122,6 Prozent des BIP. Konkret bedeutet das, dass die Schweiz Geld aus dem Nichts erschafft, um den Franken im Wert zu drücken. Damit werden riesige Mengen an Fremdwährungen, Aktien und Anleihen gekauft.

Sollte die Schweiz den Franken weiterhin an den Euro gekoppelt lassen, könnte es in absehbarer Zeit auch für die Schweizer zu Verlusten kommen. Solange die EZB die Zinsen nicht erhöht, kann auch die Schweizer Notenbank ihre Zinsen nicht erhöhen. Scheitert der Euro, hat die Schweiz ebenfalls ein großes Problem.

In den Jahren 2012 und 2015 hat sich die Schweiz auf den Zerfall der EU sowie den Crash des Euros vorbereitet. Das Schweizer Heer übte Grenzschließungen und die Banken sollten schnell in der Lage sein, Geldtransfers zu stoppen. Sollte dieser Fall eintreffen, würde niemand mehr an seine Bankkonten oder Banksafes rankommen, vor allem nicht ohne Schweizer Pass.

Durch die Ankoppelung an den Euro ist die Schweizer Notenbank in einem Dilemma. Entkoppelt sich der Franken wieder, steigt die Währung und es kommt zur Rezension der Wirtschaft, die erneut 100.000 Jobs kosten könnte. Das bedeutet, dass auch der Negativzins in der Schweiz weiterhin bestehen bleiben wird. Bei einem Crash des Euros wäre die Schweiz genauso pleite, wie die anderen EU-Staaten.

Quelle: https://finanzmarktwelt.de/schweiz-franken-ein-sicherer-hafen-fuer-ihr-geld-mitnichten-110088/

 

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