+++ Warum Kinder armer Eltern oft dick und krank sind +++

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Arm und dick

Es gibt immer mehr dicke Kinder. Dies fand die Langzeitstudie KiGGS heraus. Die Ursachen dafür sind unterschiedlich. Zu wenig Bewegung und zu vieles Sitzen von morgens bis abends. Eine weitere Ursache ist die schlechte Ernährung. Denn die Chancen für ein gesundes und bewusstes Aufwachsen sind in Deutschland ungleich verteilt. Kinder, die aus der Mittel- und Oberschicht stammen, sollen gesünder sein und im Durchschnitt weniger wiegen, als Kinder aus sozial schwachen Schichten.

Zudem sind Kinder und Jugendliche aus armen Familien häufiger von Suchtproblemen wie Trinken und Rauchen betroffen. Außerdem bewegen sie sich weniger als Kinder aus höheren Schichten und haben häufiger psychische Probleme. Diese Probleme, die zumeist durch Geldmangel mit verursacht werden, bilden einen Teufelskreis, der die betroffenen Kinder später benachteiligt und Teilhabe-Chancen verhindert, so die Studienergebnisse. Eltern aus sozial schwachen Schichten sind häufiger ungebildet, als Eltern aus der Mittel- oder Oberschicht. Dieser Umstand zieht weitreichende Folgen nach sich.

Zum einen wissen ungebildete Eltern aus sozial schwachen Verhältnissen oft nicht, wie man sich gesund ernährt. Zum anderen sind ungesunde Lebensmittel meistens billiger und schneller und einfach zuzubereiten. Denn eine gesunde und ausgewogene Ernährung sowie die Zubereitung und das Kochen will gelernt sein. Wer sich jedoch auskennt, kann sich auch mit wenig Geld gesund ernähren. Die KiGGS Studie bezog sich auf 25.000 Kinder und ist die größte Jugendstudie in Deutschland.

Die Studie ergab folgende Ergebnisse: Jedes siebte Kind ist dick oder fettleibig. Dicke Kinder leiden später als Jugendliche weiter unter dem Übergewicht. Viele bekommen es nie wieder los und bleiben ein Leben lang dick. Adipositas sowie andere Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gelenkprobleme oder Diabetes sind häufig die Folge.

Der Konsum von zuckerhaltigen Getränken und Lebensmitteln ist viel zu hoch. Bewegung kommt im Alltag von Kindern und Jugendlichen viel zu kurz. Nur 22% der Mädchen und 29% der Jungen im Kinder- und Jugendalter bewegen sich regelmäßig. Kinder aus sozial schwachen Familien bewegen sich generell weniger.

 

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