Was geht hier vor? USA stocken Truppen in Deutschland auf

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Die USA schicken weitere 1.500 Soldaten nach Deutschland. Was geht hier vor? Weshalb freut sich Ursula von der Leyen darüber? Ist die Sicherheitslage in Deutschland bedroht? Oder soll lediglich die Einsatzbereitschaft der US-Truppen für Auslandseinsätze erhöht werden?

Von der Leyen sprach von einem „Bekenntnis zur gemeinsamen Sicherheit und zur Nato“, trotz anhaltender Unstimmigkeiten zwischen Berlin und Washington. Sie begrüßte die Truppenaufstockung: „Die US-Entscheidung, die militärische Präsenz bei uns in Deutschland zu verstärken, ist ein willkommenes Zeichen für die Vitalität der transatlantischen Beziehungen“. Der Großteil der neuen Truppen soll in Bayern stationiert werden.

Jüngst sprach US-Präsident Donald Trump davon, die US-Truppen in Deutschland zu reduzieren. Deutschland bleibt jedoch weiterhin Dreh- und Angelpunkt für Nato-Einsätze im Nahen und Mittleren Osten. Von hier aus werden Einsätze in Afghanistan und Syrien koordiniert. In Deutschland ist bereits eine vollständige Infrastruktur von US-Militärbasen vorhanden.

Mit den zusätzlichen Truppen soll das US-Heer besser auf jegliche Krise reagieren können, sagte US-Botschafter Richard Grenell. Die Stationierung stelle das „fortwährende Engagement für die Nato und unsere kollektive Entschlossenheit, die europäische Sicherheit zu unterstützen, unter Beweis“. Ob damit auch Krisen in Europa gemeint sind, bleibt nur zu mutmaßen.

Offenbar hat sich Kanzlerin Merkel dazu bereiterklärt, zusätzliche Kosten für weiteres Militär in Deutschland zu übernehmen. Deutschland übernimmt rund 860 Millionen Euro der Gesamtkosten des amerikanischen Militärs im Land (18 Prozent). Darin enthalten sind auch Steuererleichterungen sowie mietfreie Nutzung von Einrichtungen, Bau von Straßen und anderer Infrastruktur, in denen sich amerikanische Militäranlagen befinden. Die Amerikaner sind mit 35.000 Soldaten in Deutschland stationiert und haben 179 militärische Einrichtungen.

 

 

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10 Kommentare zu "Was geht hier vor? USA stocken Truppen in Deutschland auf"

  1. Franz Josef Kostinek | 13. September 2018 um 6:46 | Antworten

    Wieder einmal ein Verhalten unserer Sonnenkönigin.

  2. Die USA wollen unter allen Umständen die Weltmacht sein und schüren schon lange den 3. Weltkrieg. Und Trumps Anmaßung willkürlich weltweit horrende Strafsteuern zu verhängen und der Türkei zu verdoppeln wegen einer Person sagt Alles. Der Irak Krieg begann mit einer Lüge und durch Putsche ausgelöst vom CIA wurden Staaten gestürzt und die IS wurde von den USA gegründet. Der Krieg wurde nicht beendet, weil sie sich den Absatz von Waffen und Material nicht verbauen wollen. Und die Vorwände zum Sturz Assads und damit dessen Schutzmacht Russland auf dem Rücken der Bevölkerung ist eine Schande. Das ist bereits WK3 light. Die USA setzen sich über alle Gestze und der UNO hinweg und liefern Kriegsmaterial in die Ukraine und wollen unbedingt den WK wieder auf fremden Boden.

  3. Jakob Josef Sailer | 13. September 2018 um 8:15 | Antworten

    Nachdem v.d.L. nicht unbedingt von Sachverstand gesegnet ist, ist ihre Freude verständlich.
    Deutschland zahlt doch ohnehin die Besatzungskosten. Da kommt es auf die paar zusätzlichen Kröten auch nicht mehr an.
    Im Übrigen ist es Assads gutes Recht, sein Land zurückzuerobern, das von Landfremden gespalten wurde.

  4. Die Frage lautet, wie fängt man einen gerechten Krieg an- und dass es noch gut aussieht dabei. Der Feind, das Böse liegt wohl am dichtesten in den eigen Reihen. Oder steht man mit dem Rücken zur Wand- und kann die Rechnungen nicht mehr bezahlen.

  5. Dr. Kurt Joachim Maass | 13. September 2018 um 13:37 | Antworten

    Es wird folgendes passieren:

    Die letzten von der Obama-Administration unterstützten „Rebellen“ werden vertrieben, der unvermeidliche false-flag- Giftgasangriff wird entlarvt, in Syrien herrscht wieder Frieden, Putin, Trump und Assad fröhnen nie gekannten Geschäftsbeziehungen. Erdogan darf davon partizipieren, die BRICS-Staaten werden wirtschaftlich noch stabiler und mächtiger, bieten dem Geschäftsprofi Trump ungeahnte neue Möglichkeiten als der Wirtschaftsgott in die Analen der vereinigten Staaten einzugehen und die 1500 neuen Soldaten vollstrecken die versiegelten Anklageschriften im Sinne Trumps „storm against the deep state“ ….. .

    😉

    • Hans-Jürgen Krautwurst | 13. September 2018 um 15:19 | Antworten

      Exakter kann man es nicht ausdrücken!
      Und wer…nicht weiss, dem ist nach all den Jahren Vorbereitungszeit nicht zu helfen.
      Auch ne Art von „Natürlicher Reduktion der Übervölkerung“.
      Information war noch nie so einfach, die Menschen nie so denkfaul und bequem…

  6. Deutschland sollte sich zum neutralen Land entwickeln und Militärbasen schließen und nicht noch mehr Soldaten der USA in`s Land holen.Das bedeutet jedoch Kriegsvorbereitung. Der Bundestag sollte derartiges unterbinden, was
    dieser nicht macht. Es sind keine Volksvertreter, die die Gelder für für die Vorbereitung eines Krieges nutzen, statt sie in der Bildung,Schulen oder zur Erhöhung der Renten,die zum Leben o.Sterben nicht reichen, zu stecken

  7. Endlich ein Informierter – Daumen hoch.

  8. Haben die Amerikaner um Erlaubnis gefragt? Könnten wir nein sagen?
    Wenn nicht, dann sind wir ein vom Feind besetztes Land, denn ein Freund besetzt keine fremden Länder.

  9. Gabriel van Helsing | 14. September 2018 um 20:08 | Antworten

    Die Amis können ja untergebracht werden in Leerstehende Kasernen.
    Da sollen ja jetzt einige davon Flüchtlingsfrei sein.
    Das ist eine Win Win Situation. Was man bei der Unterbringung von Wirtschaftsflüchtlinge einspart, kann jetzt für die zusätzlichen Truppen aus den USA aus gegeben werden. Neben bei, die Amis meinen immer noch, sie wären Besatzungsmacht in Deutschland. In Ramstein oder
    in vielen Orten in Bayern wo sie stationiert sind, meinen die Amis sowieso, sie hätten das Sagen. Was ja auch stimmt. An der Schranke zu ihren Standorten hört Deutschland auf.

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