Was hat die Bundeswehr bei Großmanövern im Baltikum verloren?

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Militärmanöver

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Die Bundeswehr bereitet sich in mehreren US-geführten Großmanövern auf mögliche kriegerische Auseinandersetzungen mit Russland vor. Die neue Nato-Führungsstruktur in Polen und den baltischen Staaten soll erprobt werden. An den Manövern sind 18.000 Soldaten aus 19 Staaten beteiligt sowie mehrere deutsche Kriegsschiffe, die Seekriegsführung in der Ostsee proben.

Parallel bereitet sich die Bundeswehr darauf vor, im kommenden Jahr erneut die Führung über die „Nato-Speerspitze“ zu übernehmen, die gegründet wurde, um innerhalb von zwei Tagen in Ost- und Südosteuropa eingesetzt werden zu können – Gegen Russland. Den Manövern gingen Transporte tausender US-Soldaten und Militärfahrzeuge über deutsche Straßen und Schienen Richtung Osten voraus.

Die Vorbereitungen auf das Großmanöver machten sich im Mai in Deutschland bemerkbar. Große US-Truppenverbände wurden quer durch Deutschland in Richtung Polen verlegt: Die Armored Brigade der Cavalry Division aus Fort Hood in Texas, die im Rahmen der Operation Atlantic Resolve die zuletzt in Osteuropa stationierte Brigade aus Kansas ablösen soll. Die Truppen kamen dieses Mal nicht in Bremerhaven, sondern im belgischen Antwerpen an und wurden quer über den Kontinent nach Polen verlegt.

Diese aufwendige Route ist offenbar gewählt worden, um den Truppentransport über alternative Routen zu testen. 85% des Kriegsgeräts soll auf dem Schienenweg nach Osten gebracht worden sein, lediglich 15 % über die Straßen Europas. Dieses Mal sollen die Truppentransporte wesentlich umfangreicher als beim ersten Mal gewesen sein. Zusätzlich wurden in Süddeutschland stationierte US-Truppen nach Osten verlegt, um an dem Großmanöver „Saber Strike“ teilzunehmen. Dabei wurden rund 7.000 Soldaten mit etwa 2.000 Fahrzeugen in die Manövergebiete Polen und Baltikum verlegt.

Die Truppenverlegung ist logistisch von der Bundeswehr organisiert und unterstützt worden. Durch die zunehmenden militärischen Transporte nach Osten und die immer häufiger werdenden Manöver ist Deutschland zu einer Drehscheibe für Militärtransporte geworden. Nicht ohne Grund wird der neue Nato-Stützpunkt in Ulm eingerichtet. Denn damit sollen Truppen und Kriegsgerät künftig noch schneller und besser an die „Nato-Ostflanke“ bewegt werden können. Deutschland hatte selbst angeboten, die Verantwortung für den Aufbau eines neuen Nato-Kommandos zu übernehmen. Denn durch die Einrichtung des Stützpunktes in Ulm entstünden große „Synergieeffekte“.

 

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