Was macht ein US-Zerstörer im Schwarzen Meer?

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Am Dienstag Abend ist der Lenkwaffen-Zerstörer der US-Navy „USS Donald Cook“ ins Schwarze Meer eingefahren. Schiffe der russischen Schwarzmeerflotte haben sich an die Fersen des Zerstörers geheftet, um seinen Kurs zu überwachen, berichtete das russische „National Defense Management Center“ am Dienstag. Der US-Raketenzerstörer soll von der Schwarzmeerflotte kontinuierlich verfolgt werden.

Am Dienstag berichtete auch die Pressestelle der US-Flotte, dass die „Donald Cook“ ihre Fahrt zum Schwarzen Meer aufgenommen habe. Die US-Navy teilte mit, dass die USS Donald Cook „Sicherheitsoperationen“ zur Verbesserung der „Marinefähigkeit“ mit den NATO-Partnern in der Region durchführen wolle. Jeder Besuch im Schwarzen Meer biete den USA die „einzigartige Gelegenheit, mit den maritimen Partnern zusammenzuarbeiten“. Mit den Übungen soll die „Stabilität in der Region gefestigt werden“.

Der Lenkwaffenzerstörer wird am 25. Februar im ukrainischen Hafen von Odessa erwartet. „Das ukrainische Wahlvolk müsse bei der Stange gehalten werden“, sagte ein Politologe im Interview mit der Nachrichtenseite „Sputnik“. „In der Ukraine läuft der Wahlkampf auf vollen Touren und Poroschenko setzt seine Wahlstrategie auf Russlandangst – deswegen muss er die antirussische Stimmung weiter anheizen“.

Das Schiff wurde bereits mit Beginn der Ukraine-Krise 2014 in die Region verlegt. Am Dienstag fuhr der Zerstörer dann erneut in die Gewässer des Schwarzen Meeres. Die Donald Cook war im Januar in der georgischen Hafenstadt Batumi eingetroffen und hatte mit zwei Küstenwachenschiffen Georgiens an einem Manöver teilgenommen, berichtete die russische Nachrichtenagentur TASS. Am 28. Januar hatte der US-Zerstörer das Schwarze Meer zunächst wieder verlassen.

Die empörte Reaktion Russlands ließ nicht lange auf sich warten. Alexej Puschkow, Chef des Auswärtigen Ausschusses des russischen Parlaments, sprach von einer gezielten Provokation durch die USA. Ein solches Manöver habe nichts mit der Gewährleistung der Sicherheit zu tun. Moskau wies darauf hin, dass Washington die Zurückhaltung Russlands ausnutze. Die aggressive Politik der USA gegenüber Russland könne nicht weiter einfach so hingenommen werden.

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