Was verheimlicht die Bundeswehr? Riesiger Moorbrand nach geheimen Waffentests

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Bundeswehr Moorbrand

Bislang waren nur sehr wenige Informationen über den Moorbrand im Niedersächsischen Emsland nach außen gedrungen. Weder über die Ursachen, noch über die Notwendigkeit von Evakuierungen. Jetzt hat die Justiz ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Seit Wochen sind Einsatzkräfte im Einsatz. Die Bundeswehr hat jetzt Spezialisten eingesetzt. Diese sollen untersuchen, ob durch den Brand möglicherweise Radioaktivität und Quecksilber freigesetzt wurde. Nach Berichten der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sollen auf dem bereits seit der Kaiserzeit zu Munitionstests genutzten Gelände in der Vergangenheit quecksilberhaltige Sprengkörper sowie möglicherweise uranhaltige NATO-Munition getestet worden sein.

Das Verteidigungsministerium dementierte jedoch. Es gebe keine akuten Hinweise auf radioaktive Strahlung oder erhöhte Quecksilberbelastung. Ein Ministeriumssprecher sagte, es gebe keine Erkenntnisse, dass dort jemals Uranmunition getestet worden sei. Die Messungen seien reine Vorsichtsmaßnahme gewesen.

Wie gesundheitsgefährdend die Rauchwolke war, die durch den Moorbrand über weite Teile Norddeutschlands gezogen ist, weiß das niedersächsische Innenministerium bis heute nicht. Die Bundeswehr hatte angekündigt, dem Innenministerium Messdaten zur Verfügung zu stellen. Doch das Ministerium wartet seit über einer Woche auf eine Rückmeldung der Bundeswehr. Die Tatsache, dass noch keine Messdaten übergeben worden seien, sehe das Ministerium kritisch.

Genauere Messungen wurden tatsächlich erst ab dem 20. September durchgeführt. Da brannte das Moor aber bereits 17 Tage. Die Ergebnisse dieser Messungen blieben laut „Neuer Osnabrücker Zeitung“ jedoch bis heute unveröffentlicht.

Der Moorbrand in Niedersachsen beschäftigt jetzt auch die Justiz. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück leitete ein Ermittlungsverfahren ein, denn dort kämen mehrere Branddelikte in Betracht wie etwa Brandstiftung und möglicherweise Umweltdelikte, wenn besonders geschützte Gebiete wie Naturschutzgebiete betroffen sind, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Seit Anfang September brennen riesige Gebiete im Emsländer Moor, nachdem die Bundeswehr dort Hubschrauber Raketen abgefeuert hat. Die Bundeswehr versuchte zu Beginn vergeblich, den Brand zu löschen. Schließlich mussten rund 1.300 Einsatzkräfte der Feuerwehr hinzugezogen werden. Durch den Brand ist aktuell eine Fläche von mehr als 1.000 Fußballfeldern betroffen.

Aufgrund der unklaren Situation hatten Anwohner einiger umliegender Gemeinden bereits die Koffer gepackt, da eine Evakuierung in Betracht gezogen wurde. Die Bundeswehr behauptete zwar, dass die Rauchentwicklung gesundheitlich unbedenklich sei. Doch Ärzte widersprechen den Aussagen der Bundeswehr. Die Rauchwolke führe zu einer massiven Feinstaubbelastung und sei eine Gefahr für die Gesundheit, sagte ein ärztlicher Sprecher des Bundesverbandes für Pneumologen.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bezeichnete den Moorbrand lediglich als „sehr ernsten Vorfall“ und entschuldigte sich bei den Anwohnern in der Region.

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4 Kommentare zu "Was verheimlicht die Bundeswehr? Riesiger Moorbrand nach geheimen Waffentests"

  1. Harald Schröder | 8. Oktober 2018 um 0:27 | Antworten

    Afghanistan:

    Während Afghanische „Flüchtlinge“ mit Iphone bewaffnet im Cafe an der Strasse chillen starb ein Soldat der Bundeswehr in Ausübung seines Dienstes in Afghanistan.

    Ein neues deutsches Phänomen löst Messerattacken durch Migranten ab: Immer mehr junge Deutsche begehen Suizid und stechen sich in der Öffentlichkeit mit zahlreichen Einstichen ab !

    https://tagebuch-ht.weebly.com/n.html

  2. und währenddessen werden uns Dieselfahrverbote aufs Auge gedrückt und die Dieselfahrer zu neuen Autos genötigt. Tja, hat die ganze Weiberwirtschaft eigentlich IRGENDWAS gutes für den Durchschnittswähler gebracht? Das Land wird mit Migranten geflutet, es wird verbrannt, es wird zerstört und wir alle werden vergiftet, verraten und verkauft und müssen das auch noch bezahlen.

  3. Die Dummheit in Deutschland kennt keine Grenzen. Auf Grund der Trockenheit darf kein offenes Feuer entfacht werden und die BW schießt eine Rakete in das Moorgebiet! Der in China brennende Kohlebergbau ist ebenso nicht löschbar Zitat: wir werden von Idioten regiert, das könnte ich bedenkenlos unterschreiben.

  4. Franz Josef Kostinek | 9. Oktober 2018 um 5:05 | Antworten

    Wenn es nicht geschafft wird dass Lernen das zum Nachdenken anregt kann alles getan werden das den Fädenziehern im Hinterhalt nützt.

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