Wegen Brexit: Firmen wollen nach Großbritannien

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Das aktuelle Beispiel des Unternehmens Unilever zeigt, dass zahlreiche Firmen, entgegen der Prophezeiungen aus Brüssel, ihren Sitz nach Großbritannien verlegen wollen. Obwohl die EU vor einem Totalzusammenbruch des Landes nach dem Brexit gewarnt hatte, ist offensichtlich das Gegenteil der Fall. Die EU hatte zudem vorhergesagt, dass ganze Schwärme von Firmen die Insel nach dem Brexit verlassen würden, um in die EU überzusiedeln. Großbritannien ist jedoch für EU-Firmen inzwischen so interessant geworden, dass die Grünen in Holland bereits mit einer EU-Fluchtsteuer drohen.

Das Unternehmen Unilever, welches unter anderem Kosmetika und Lebensmittel herstellt, hat offenbar konkrete Pläne, seinen Haupt-Firmensitz vom holländischen Rotterdam ins britische London zu verlegen. Ähnlich sieht es bei dem holländisch-britischen Ölkonzern Shell aus, welcher aktuell eine komplette Verlagerung seines Standortes nach London erwägt. Zwar sei das derzeit nur eine „Option“ – nichts sei dauerhaft, doch man wolle sich das „Standortklima“ anschauen.

Die Grünen-Politiker in Holland verärgern offenbar die Pläne Unilevers. Sie schlugen vor, einen Art Strafsteuer gegen das Unternehmen zu erheben, welches die EU verlassen will – man könnte auch sagen, eine Art EU-Fluchtsteuer. Nach Spekulationen der Grünen in Holland könnte diese bis zu 11 Milliarden Euro betragen. Der Vorschlag verdeutlich, wie versiert die Grünen in Wirtschaftspolitik sind: Anstatt Unternehmen etwas zu bieten, um im Land nicht zu bleiben, will man sie zum Bleiben zwingen – und wird sie letztlich vergraulen.

Nachdem Premierminister Boris Johnson den Brexit-Vertrag Anfang des Jahres unter Dach und Fach gebracht hatte, sind die Löhne in Großbritannien so stark wie seit elf Jahren nicht mehr gestiegen und die Zahl der Beschäftigten erreichte in kurzer Zeit Rekordniveau. Entgegen aller Miesmacher-Unkenrufe aus Brüssel und Berlin hat der Brexit den britischen Geist und die Wirtschaft beflügelt. Die Aussicht auf die Freiheit vom EU-Regime, auf selbstgewählte bilaterale Handelsabkommen sowie eine eigene Migrationspolitik hatte dem Land noch vor dem eigentlichen Brexit einen gigantischen Boom beschert.

Eine Flucht aus London erfolgte, trotz vieler Prophezeiungen aus Brüssel, nicht. Im Gegenteil – in dem Ranking der 36 besten Städte für Startups junger Gründer 2020 rangiert London ganz oben – gleich nach dem Silicon Valley und gleichauf mit New York City. Mehr zum Brexit finden Sie hier. 

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4 Kommentare zu "Wegen Brexit: Firmen wollen nach Großbritannien"

  1. Ja liebe EU so kann man sich irren ! Neue bilaterale Handelsabkommen mit den USA, Kanada oder Australien sollen der britischen Wirtschaft, die 2019 bereits fast doppelt so schnell wuchs wie die deutsche Volkswirtschaft, neue Impulse geben. https://incamas.blogspot.com/2020/02/brexit-die-neue-freiheit-in-europa.html

  2. Eine EU-Fluchtsteuer ist so was wie ein fianzielles Mauerschützentum.

    Außerdem entlarvt sie nicht nur die mit dem Brexit verbundene Lügenorgie der EU, GB würde nun wirtschaftlich abstürzen.

    Entlarvt wird auch die vorgeblich neokonservative „Freier-Markt-Propaganda“ der EU-Demokratisten. Von wegen frei!

    Diese Demokratisten sind in Wahrheit Sozialisten. Nach der Umsetzung ihres EU-Ideals des landwirtschaftlichen Kolchosentums folgt nun der Versuch eines sozialistischen EU-Industriekolchosentums.

    Zu letzterem passt übrigens sehr gut die Merkel’sche „Politik“ der Vernichtung des Mittelstands, des Einzehaldels und des Kleingewerbes.

    Nach Vollzug dieser Vernichtung hätten wir einen Zustand wie weiland in der DDR, in der rund 340.000 solcher Betriebe fehlten.

    Und mit diesem sozialistischen Idealzustand der Wirtschaftsbrachen – „Keinen Hammer gibt’s nebenan!“ – kennt sich die Kanzlerin gut aus. Der vermittelt ihr Sicherheit im gewohnten Umfeld und Heimatgefühle.

    • Mit der Migrations-Hexe alias Monster Merkel, der SED 2 und der Demokratur wollen kaum noch Menschen in Europa zu tun haben. Entsorgen wir Merkel und das Pack um Merkel so schnell wie möglich mittels einer „Hexenverbrennung“ !!

      • Wer, bitte, ist „wir“? Ich jedenfalls werde mich weder an einer „Entsorgung“ noch an einer „Hexenverbrennung“ beteiligen.

        Und, wie soll Ihrer Meinung nach die von Ihnen geforderte „Entsorgung“ aussehen und vonstatten gehen?

        Ihr Beitrag zeugt von Wut über künstlich herbei geführte Missstände, ist aber inhaltlich leider weder realistisch, noch konkret und auch nicht machbar („Hexenverbrennung“?!). Damit ist der „gerechten Sache“ nicht gedient.

        Vielleicht hat jemand in der Runde einen Vorschlag, der gesetzestreu und machbar ist.

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