+++ Weiterer Schlag gegen Merkel: Rostock verbietet den Einsatz von Glyphosat +++

Gegenwind Merkel Glyphosat

Nachdem in Bayern, Tirol und Südtirol schon einzelne Gemeinde begonnen haben, den Einsatz von Glyphosat in ihren Gebieten zu untersagen, folgt jetzt die Stadt Rostock im Norden der Republik. Umweltsenator Matthäus der Stadt Rostock kündigte das Glyphosat-Verbot auf den kommunalen Flächen der Stadt an.

Matthäus sieht die besondere Verantwortung des Rathauses im Hinblick auf die Gesundheit von Tier und Mensch, sowie zum Schutz der Umwelt: Das Rathaus sei in der Stadt der größte Grundbesitzer und in Drittel der Stadtflächen seien Äcker, Wiesen und Wälder. Da das Ausmaß der Schädlichkeit von Glyphosat unklar sei und es zudem im Verdacht steht, krebserregend zu sein, habe sich Matthäus zu diesem Schritt entschieden.

Die Stadt Rostock und das Forstamt bewirtschaften ihre Flächen schon seit 1992 „naturnah“. Seitdem sind alle chemischen Stoffe verboten. Auch Glyphosat. Durch das neue Verbot ändert sich jetzt vor allem die Situation für private Pächter. Bestehende Vereinbarungen sollen geprüft und Kontrollen durchgeführt werden. Der Umweltsenator rechnet zwar mit Anfangsproblemen. Dennoch hoffe er, zu einem Vorbild für ganz Mecklenburg-Vorpommern und andere Kommunen in Deutschland werden.

Die Verlängerung des Pflanzengiftes Glyphosat für weitere fünf Jahre durch die Bundesregierung ist auf große Kritik gestoßen. Als Hintergrund für die Zulassung wird der Druck von Landwirtschafts- und Agrarindustrielobby (Monsanto, Bayer) gesehen. Denn viele konventionell betriebene Landwirtschaften benutzen Glyphosat als Pestizid.

Watergate.tv meint: Der Wandel kann nur durch Selbstverantwortung kommen. Gemeinden und Betriebe haben eigenverantwortlich begonnen, Glyphosat zu verbieten. Wer darauf wartet, dass die Regierung etwas zu Gunsten der Bevölkerung verändert, kann lange warten.

Watergate Redaktion 8.1.2018

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