Weiterer Unions-Aufstand: Parteien fordern Konsequenzen von Merkel

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Die Union hat die Erneuerung der Fraktionsspitze noch immer nicht verdaut. Das wird mit Blick auf die jüngste Debatte deutlich. Nun mehren sich die Stimmen in der Union, die eine Erneuerung fordert. Auch personell. Bundeskanzlerin Merkel steht damit effektiv am Pranger, meinen die Kritiker der Kanzlerin mit Blick auf die Forderungen.

Spitzenämter im Feuer

Dabei geht es um die Spitzenämter in der Union. Ein Beispiel für die Unzufriedenheit oder je nach Interpretation die „Ideen“ aus den Apparaten ist die Diskussion um Horst Seehofer. So diskutiert die Partei dem Vernehmen nach bereits darüber, ob Seehofer weitermachen kann, wenn es in Bayern wie absehbar bei der Landtagswahl eine Enttäuschung für die CSU gibt. Horst Seehofer ist als Parteivorsitzender und früherer Ministerpräsident noch immer hauptverantwortlich, wenn es um die Wahrnehmung vieler Funktionsträger in der Partei geht.

Zudem hat Angela Merkel angekündigt, sie wolle auf dem CDU-Parteitag im Dezember antreten. Dabei geht es um den Vorsitz in der CDU, den sie weiterhin beansprucht. Ein Europaabgeordneter, Sven Schulze, hat sich indes aus dem Fenster gelehnt und sagte, er sei sich sicher, die Kanzlerin würde gut abwägen, ob sie noch einmal antrete.

Gerhard Schröder hatte als Bundesparteivorsitzender der SPD und als Kanzler ein ähnliches Problem – innerparteilich schien er zumindest in Frage gestellt zu sein. Er trat zurück.

Doch auch aus Europa gibt es bereits Stimmen, die Merkel angreifen. So meint der EU-Kommissar Günther Oettinger nun, dass die Kanzlerin jetzt geschwächt sei. Sie werde seiner Meinung nach im Dezember zwar wieder gewählt, aber die „deutsche Präsenz und der Einfluss der deutschen Regierung sind nicht mehr optimal.“

Für gewöhnlich gelten solche Wortbeiträge nicht zur Rubrik der ernst gemeinten Beiträge, sondern dienen den Sprechern als Vorlage für ernstere Zeiten. Angela Merkel muss sich offenbar auf enormen Widerstand vorbereiten.

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2 Kommentare zu "Weiterer Unions-Aufstand: Parteien fordern Konsequenzen von Merkel"

  1. Harald Schröder | 29. September 2018 um 10:05 | Antworten

    Die Angst der Kanzlerin vor ihrem Volk:

    Hannover: Niemand wurde informiert, als Merkel in Hannover zu einem einstudierten „Bürgerdialog“ erschien, bei welchem 40 handverlesene „Bürger“ – allesamt Merkelianer, Spießer und Schleimer, anwesend wareen
    ————-
    CSU: Von Affen, fehlenden Latten am Zaun und der Huldigung Merkels

    Mit scharfen Beleidigungen wendet sich die CSU kurz vor der Bayernwahl gegen die AfD und die Sachsen-CDU. Gleichzeitig huldigt sie Kanzlerin Angela Merkel. Zur Möglichkeit einer eine CDU-AfD-Koalition in Sachsen, die der dortige neue Unions-Fraktionsvorsitzende erwogen hatte, sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt:

    „Wir haben im Bundestag eine Zusammenarbeit mit der AfD per Fraktionsbeschluss ausgeschlossen. Wer zu einem anderen Ergebnis kommt, hat nicht alle Latten am Zaun.“ Zugleich sprach sich Dobrindt dafür aus, die AfD teilweise vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen, die er als „Affen“ bezeichnete.
    https://tagebuch-ht.weebly.com/n.html

  2. Klotzen statt kleckern. Nur so wird für die verbliebene ein Schuh draus. Den anderen, den haben immer noch die csu an. Und Seehofer, wenn sie ihm denn die rote Karte zeigen würde, dann wäre die „unnötige Unionsfraktion“ gänzlich am Ende. Schlußendlich könnte das darauf hinauflaufen. Koalition von afd und csu in bayern und später auch in Hessen, damit es geräuschlos für die Granden im Bund dann endlich klappen darf.

    Doch andere Parteien, haben ihre Grundeinstellungen bisher nicht geändert. Ein Problem als solches.

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