Welle der Kirchenaustritte setzt sich fort – ab 2022 Christen in der Minderheit

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (6 votes, average: 3,83 out of 5)
Loading...
MErkel Target

In Deutschland steigt die Zahl der Menschen, die aus der Kirche austreten. Insgesamt sind nach einer Mitteilung der Evangelischen Kirche (EKD) im vergangenen Jahr gut 22 % mehr Menschen aus der evangelischen Kirche ausgetreten als 2018. Absolut betrachtet sind es 270.000 Menschen gewesen. Im Jahr 2019 erging es der katholischen Kirche nicht viel besser: 2019 sind 272.772 Menschen aus der Kirche ausgetreten, während es 2018 216.078 waren. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, meinte, die Situation könne nicht „schöngeredet“ werden. Die Konsequenz: Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Christenheit 2022 in Deutschland in der Minderheit sein wird, wächst. Darüber hatten wir bereits berichtet.

„Aktuellen Statistiken der katholischen und evangelischen Kirche zufolge, sollen Christen in Deutschland spätestens im Jahr 2022 in der Minderheit sein. 2017 waren nur noch 54,35% der Deutschen Mitglied in einer der beiden christlichen Kirchen. Rechnet die Kirchenstatistik Christen von evangelischen Freikirchen, orthodoxen oder anderen christlichen Kirchen dazu, liegt der Anteil der Gesamtbevölkerung bei 57,3%.

Selbst wenn die Rate der Kirchenaustritte in den nächsten Jahren konstant bleiben wird, geht die Statistik von einem Anteil der Christen in Deutschland von nur noch 49,9% aus. Zu diesem Ergebnis kommt die Kirchenstatistik aufgrund der der Annahme der konstanten Kirchenaustritte. Nicht berücksichtigt werden Kirchenmitglieder, die durch Tod ausscheiden.

Die Ursachen für den Niedergang der katholischen und evangelischen christlichen Kirchen sollen nicht hinreichend erforscht sein, obwohl Soziologen und Gesellschaftswissenschaftler das Phänomen seit Jahren verfolgen. Deshalb spekulieren die Kirchenstatistiker. Sie sind der Ansicht, dass die evangelische Kirche mehr damit beschäftigt ist, sich politisch einzubringen, anstatt den Glauben zu verkünden. Auch bei der katholischen Kirche ist dieser Trend zu beobachten, wenn auch schwächer als bei den Evangelen. Die Statistiker glauben, dass dies die Ursache für die Austritte ist.

Besonders bei den Katholiken zeichnet sich derzeit eine starke Veränderung der Gesellschaft ab. Der Anteil der Katholiken an der Gesamtbevölkerung in Deutschland lag 1950 bei 46,1%. Im Jahr 2017 lag der Anteil der Katholiken nur noch bei 28,3%. Das ist ein Rückgang von 38,6%. Der Anteil der Kirchgänger ist noch stärker gefallen. 1950 gingen noch 23,2% der Katholiken regelmäßig in die Kirche, während es 2018 nur noch 2,8% sind. Das ist ein Rückgang von 87,9%.

Die christlichen Kirchen sind also in einer massiven Krise. Wenn sie fortbestehen wollen, müssen sie ihre Inhalte und ihr Angebot dringend überdenken. Kirchenmitglieder formulieren ihre Zweifel an den Dogmen immer offensiver. Sie sehen nicht mehr ein, ihren Glauben an vorgeschriebenen Dogmen orientieren zu müssen. Immer mehr Menschen sehen sich als Christen, ohne Kirche. Denn Christsein hat nichts mit Kirchgang zu tun oder einer bestimmten Kirche anzugehören.“ Über weitere Ursachen lesen Sie jetzt hier….

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

18 Kommentare zu "Welle der Kirchenaustritte setzt sich fort – ab 2022 Christen in der Minderheit"

  1. Ist doch kein Wunder,bei diesem pedophilen Verein noch einen Cent abzudruecken!
    GLAUBEN HEIST NICHTS WISSEN!!
    Ich bin schon 1987 aus dem Verein ausgetreten..

  2. Kirchenreligion ist der falsche Weg was diese Machenschaften betrifft

  3. Ich mache mir keine Sorgen. Es wird für jede christliche Kirche ein Minarett gebaut. Die
    Kirchen sind dann wieder voll,

    und die Kirchenvetreter der beiden Landeskirchen wieder glücklich!

  4. Jahrzehnte habe ich mit vielen Menschen über die Religion des Christentums gesprochen.
    Es gibt schon viele Menschen, die sich mit der Bibel sehr intensiv beschäftigen.
    Diese Beschäftigung wird jedoch von außen gesteuert und gelenkt und zwar sehr geschickt.
    Bei diesen Menschen habe ich viel Fanatismus kennengelernt. Diese Menschen merken nicht wie sie zu Marionetten erzogen werden und tun viele Dinge mit sehr großer Inbrunst. Das dort gelehrte Weltbild ist winzig und verzerrt. Das Ziel ist der Aufbau von einer Art Kommunismus als verborgene Wurzelbewegung. Solche Kirchen haben zum Teil einen großen Zulauf. Die Menschen die dort hinkommen haben das Gefühl, sie wären dort aus vielerlei Gründen sehr gut aufgehoben.

    Die Führer der großen staatlich etablierten Kirchen leben ein Burg- und Schloßleben.
    Die elitären Zirkel sind den Herrschern und Mächtigen und Großen mehr zugewandt als den Menschen im Volk. Genau das ist seit ewigen Zeiten so und man will das so auch in der Zukunft. Es ist denen völlig und absolut klar, das sich deren Kreise ausdünnen und in der Ausdehnung stark reduzieren werden. Auf der offiziellen, dem Volk sichtbaren Bereich. Im nicht sichtbaren Bereich verlieren diese Leute nichts, sondern es wird sich das Gesicht, die Gestalt verändern. Das wissen sie und das wollen sie. Es sind Profis in dem was sie tun und im Umgang mit Menschen aller Kategorien, das sollte niemand unterschätzen.

    Die Wirkung von Artikeln dieser Art schätze ich so ein, daß sich noch mehr Menschen in ihrer Absicht bestätigt sehen, den Kirchen und Religionen ihren Rücken zu kehren. Solche Artikel haben nicht die Wirkung die Menschen in ihrem Ärger und sonstigen erschlafftem Gemüt, das eigene Denken neu zu sortieren. Manche werden sich informiert führen nach dem Lesen solcher Artikel, aber mit was und für was?

    Ich kenne jede Menge Menschen, die haben beim Thema Religion sofort einen verächtlichen Zug im Gesicht geschrieben stehen. Die meisten Menschen suchen nicht nach neuen Erkenntnissen, sondern nach der Bestätigung ihrer Gefühle. Dieser Artikel erfüllt genau das in Bezug auf die Zerstörung von Religionen.

  5. Es brauch sich keiner wundern, der diese Kartellparteien gewählt hat, weiter
    wählt oder wählen wird.

    Es ist genau wie mit der Ernährung:
    „FRISSTE SCHEISSE, BISTE SCHEISSE!!!!!

  6. Das Gesicht ist der Spiegel der Seele! Betrachtet das Gesicht des linkslinken
    „Oberhauptes“ der Kirche, dann gibt es kein Verwundern über den Niedergang.
    Ein Onkel von mir, Franziskanerpater, sagte zu mir bereits vor 40 Jahren:
    Es gibt keinen größeren Intrigantenstadel als die Kirche.

  7. „Die Kirche braucht Gott, aber Gott braucht die Kirche nicht.“

    Christ bin ich immer und überall wenn ich nach den Werten des Christentums lebe. Dazu bedarf es NICHT der Institution Kirche

  8. grüß euch,
    tretet aus mein volk, das ihr nicht teilhabt an den verbrechen, und gräulen.
    gott oder wie man ihn nennt, ist in keiner verbrecherkirche, er ist in einem selbst.auch hier
    siegt die wahrheit.
    WWG1WGA

  9. Heinrich Malzer | 28. Juni 2020 um 14:10 | Antworten

    Was haben Kirchenaustritte mit dem Christentum zu tun, genau soviel wie die Abwassermenge mit der Anzahl der VW die an einem Unfall beteiligt sind.

  10. Die Kirche hat nichts mit Gott zu tun ,die haben sich als verbrecherische,gierige,macht-geile Zwischenhändler erfunden
    und die Menschen durch Erpressung,Lügen,Kriege…..ausgepresst.

    Die stehen an der Spitze der NWO-Verbrecher ,kassieren Billionen im Jahr
    durch Diebstahl ,die die „Politiker“ vor Jahrhunderten zugelassen haben (illegal und ungültig durch Bestechungen),gehört der größte Teil des westlichen Bodens ,der Rest ? und kein „Politiker“ hat jemals etwas daran geändert (Vatikan).
    Die Kirchensteuer ist nur ein Vogel-Schiss ,gegenüber dem was sie von den „STEUERN“ der Länder abkassieren .
    Wir sind deren Leibeigene (egal welche Religion oder Atheisten),hier ein Link: Abschnitt Päpstliche Bullen unbedingt lesen.

    http://www.lichtsprache-online.com/lichtsprache/lichtsprache-nr-94/die-machenschaften-der-katholischen-kirche-und-des-vatikans/

  11. Ich bin so froh dass ich ausgetreten bin.Ich liebe Gott aber ich verachte die Kirche da sie korrupt Menschenverachtend und phädphil ist.Die Kirche und die meisten ihrer Angestellten sind Gott ein Gräuel!

  12. Die Kirchenorganisationen sind Menschenwerk und damit endlich. Die massenhaften Austritte sind Symptome, die auf ein Zuendegehen des tradierten Kirchentums hindeuten.
    Das Kirchentum römisch-heidnischen Ursprungs hat sich überlebt – wie alle großen Organsationen, die derzeit wackeln, weil sie ihren Ursprungszweck nicht mehr erfüllen und deshalb nicht mehr gebraucht werden:
    Ich kann ohne DFB Fussball spielen; ohne Gewerkschaften solidarisch sein; ohne DIE GRÜNEN natürlich leben und ohne CDU und/oder Kirche und Pfarrer oder Pastor Christ sein.
    Das Zerbröseln der herkömmlichen Autoritäten ist typisch für unsere Zeit und macht Sinn. Wir sollen lernen, die Verantwortung für uns selbst zu übernehmen und sie nicht auf andere abzuwälzen, nur um dann „von unseren Verantwortungsträgern in Staat und Gesellschaft“ aus kommerziellen Gründen gegen unsere eigenen Interessen hirngewaschen und abgezockt zu werden.
    Die Abwanderungen „der Gläubigen“ können die Kirchenorganisationen recht gut verkraften. Ihr Vermögen ist derart unvorstellbar groß, dass wenige verbleibende „Statthalter Gottes auf Erden“ davon noch Jahrhunderte in Saus und Braus als „Kirchenfürsten“ leben können. Es sei ihnen gegönnt.
    Was mich interessiert ist, wie es weiter gehen mag. Orientieren sich die Menschen stärker an der Bergpredigt, oder halten sie den nihilistischen Weg des sozialistischen Materialismus für erstrebenswerter? Und, wie weit und wohin führt letzterer?

  13. Das hat sich längst erledigt. Aber natürlich werden die Ersten die Letzten sein, die es begreifen.

    http://opium-des-volkes.blogspot.com/2020/05/ein-unerreichbares-ideal.html

  14. Karlheinz Engel | 29. Juni 2020 um 20:35 | Antworten

    Die Kirchenoberen werden die wahren Gründe kennen, doch für die blökende breite Masse gilt: Sie haben es gemerkelt, jedoch nicht gemerkt.

  15. Ein Kirchenaustritt macht aus einem Christen, einem gläubigen Menschen, keinen Nicht-Christen. Er ist lediglich aus der Institution ausgetreten.
    Die Christen sind deshalb nicht in der Minderheit. Sie stellen das hier falsch dar.

  16. man wundert sich über so viele Kirchenaustritte. Kein Wunder, wenn der Vorsitzende der EKD mit Kirchensteuern ein Schiff (Poseidon)kauft, aufwendig ausrüstet, um damit Moslem-Nigger aus dem Mittelmeer retten zu wollen. Auch dieser Bastard wir noch Scheiße fressen.

  17. Nachtrag: Der Vorsitzende der EKD ist der Volksverräter Heinerich Bedford-Strom. Dumm, dümmer, deutsch.

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*