+++ Wem nützt die Kriegsrhetorik zwischen Nordkorea und den USA +++

Watergate Redaktion 17.8.2017

Donald Trump hat nach den jüngsten Atom- und Raketentests Nordkorea davor gewarnt, die USA weiter zu bedrohten. Ansonsten werden seinen Drohungen mit Feuer, Zorn und Macht begegnet, wie es die Welt so noch nicht gesehen hat. So Trumps Worte vergangene Woche. Nur wenig später drohte Nordkorea mit einem Raketenangriff auf den US-Stützpunkt Guam in der Philippinensee. Die Planung dafür habe schon begonnen. Trump legte nach und sagte, dass die militärischen Lösungen einsatzbereit seien, sollte Nordkorea seinen Forderungen nicht nachkommen.

Die EU reagierte auf den Konflikt zwischen Nordkorea und den USA und traf sich dazu zu einer Sondersitzung am 14. August. Handelt es sich bei den gegenseitigen Drohungen nur um Kriegsrhetorik oder gibt es eine ernstzunehmende Kriegsgefahr? Denn sowohl Trump als auch Kim Jong-un gelten als unberechenbar.

Doch wer könnte Interesse an einem Krieg zwischen den beiden Ländern haben? Nordkorea? Wohl kaum, denn ein Angriff auf die USA wäre Selbstmord und würde mindestens den Untergang der Regierung Kim Jong-uns bedeuten. Südkorea begrüßt die US-Kriegsrhetorik ebenfalls nicht. Denn die Kollateralschäden für das Land und die Region wären zu groß.

Der Krieg mit Nordkorea könnte demnach nur im Interesse von US-amerikanischer Geostrategen sein. Die beiden größten Rivalen der USA, Russland und China grenzen an Nordkorea und würden bei einem Krieg unweigerlich miteinbezogen werden. Eine Destabilisierung der Region würde nur dem US-Imperium nützen um seine wirtschaftliche und militärische Vorherrschaft auf dem Globus weiter auszubauen.

Kommentar hinterlassen zu "+++ Wem nützt die Kriegsrhetorik zwischen Nordkorea und den USA +++"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*