Wer will die Spaltung der EU?

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Trump Zerfall EU

Es dürfte mittlerweile vielen Menschen aufgefallen sein, dass irgendetwas nicht mehr so läuft, wie gewohnt. In Deutschland kommt keine Regierung zustande, in Europa werden Spaltungstendenzen immer stärker, obwohl auf der anderen Seite ein EU-Superstaat vorbereitet wird. Langsam dürfte vielen Menschen dämmern, dass dies alles nach einem Kampf zwischen zwei Machtinteressen hinter den Kulissen aussieht.

Wer könnte am Zerfall der EU interessiert sein? Die Journalistin Eva Schweitzer ist der Ansicht, dass Donald Trump ein Interesse an der Schwächung und dem Zerfall der EU haben könnte.

Einst von der CIA als Projekt geplant und ins Leben gerufen, entwickelte sich die Europäische Union nach den Vorstellungen der Planer im Hintergrund. Die EU als Vasallenstaat für die imperialistischen USA und als Prellbock gegen den Erzfeind Russland. Doch durch die Einführung des Euro in wirtschaftlich schwächere EU-Staaten und die Flüchtlingspolitik hat sich die Lage der EU massiv verändert – und verschlechtert.

Die Diskrepanzen zwischen den Staaten sind zu groß geworden. Der Widerstand der Bevölkerung durch die EU ist gewachsen. Großbritannien verlässt bereits das gescheiterte CIA-Projekt Europäische Union, um sich vor dem Untergang und dem EU-Superstaat zu retten. Schulden und Uneinigkeit prägen das derzeitige Bild der EU.

Eva Schweitzer schreibt, dass sich die USA mit der Gründung der EU den endgültigen Zugriff auf Europa sichern wollten. Genau diese Machtinteressen könnten es jetzt auch sein, die den EU-Superstaat wollen – mit den wirtschaftlich starken Mitgliedstaaten und unter der Kontrolle einer zentralistischen Regierung in Brüssel.

Mit Donald Trump als neuem Präsidenten haben sich aber die Verhältnisse und Interessen im Weißen Haus massiv geändert. Schweitzer schreibt, bei den US-Konservativen habe es schon immer eine EU-Skepsis gegeben. Es wäre ihnen lieber und einfacher gewesen, wirtschaftlich mit einzelnen Staaten zu verhandeln, anstatt mit einer Zentralregierung in Brüssel, die für alle Länder bestimmt.

Schweitzer meint, die USA wollten am liebsten so wirtschaften, wie einst das britische Empire: Bilaterale Wirtschaftsbeziehungen mit vielen Ländern aufbauen, ihre Waren in diese Länder ohne Beschränkungen exportieren, dafür aber hohe Zölle für Einfuhren ins eigene Land erheben, um die eigene Wirtschaft zu schützen.

Schweitzer ist der Ansicht, dass es US-Präsident auf Deutschland abgesehen habe. Deutschland sei das Hauptziel der anti-europäischen Politik. Würde Deutschland fallen, fiele auch die EU. Damit wäre der Machtblock EU in Brüssel Geschichte und Trump könnte wieder bilaterale Beziehungen mit einzelnen Staaten aufbauen.

Watergate.tv meint: Was Trump wirklich plant, ist noch undurchsichtig. Man kann bislang in keiner seiner Handlungen strategisch konsequente Pläne erkennen, die in eine bestimmte Richtung gingen. Denn seine Handlungen sind widersprüchlich und scheinbar chaotisch. Sein Verhalten wirkt zwar zuweilen verrückt oder dumm, doch hinter seinen Handlungen steckt Kalkül. Und Trump hat mächtige Protegés. Mit ihm als Präsident bleibt es jedenfalls spannend. Er wirbelt die Verhältnisse weltweit durcheinander.

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