WHO und deutsche Medien im Anti-Hydroxychloroquin-Wahn – hereingefallen auf einen Wissenschafts-Betrüger?

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Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat vor wenigen Tagen das sogenannte Malaria-Heilmittel Hydroxychloroquin vorläufig aus einer klinischen Studie nehmen lassen. Das Mittel, so zitierten deutsche Medien das Trump-Medikament gegen das Corona-Virus sinngemäß, würde die Sterblichkeitsrate bei an Covid-19-Erkrankten sogar erhöhen. Nun haben 3 von 4 Forschern, die an der entsprechenden Studie gegen Hydroxychloroquin mitgewirkt haben, sich offiziell zurückgezogen. Mit anderen Worten: Die Schlussfolgerungen beispielsweise hinsichtlich der Sterblichkeitsrate wird nicht mehr geteilt. Die ganze Studie ist wissenschaftliches Schauspiel – jetzt fehlt noch die Entschuldigung der deutschen Medien. Die Weltgesundheitsorganisation WHO jedenfalls hat die klinische Studie für Hydroxychloroquin wieder freigegeben. Damit ist auch US-Präsident Trump, der auf dieses Mittel – ob zu Recht oder zu Unrecht – setzt, entlastet. Auch hier fehlt die Klarstellung des Mainstreams.

Die Datenproblematik

Hintergrund des Rückzugs der Forscher von ihrer eigenen Studie gegen das Mittel ist der Umstand, dass die Aussagen auf 96.000 Patientendaten beruhen sollen. Diese Rohdaten sind von der Firma Surgisphere gesammelt worden. Deren Geschäftsführer, Sapan Desai, ist der einzig Verbliebene, der an der ursprünglichen Studie noch festhält. Die Fachzeitschrift „Lancet“, in der die Studie – auch – veröffentlicht worden ist, forderte die Forscher auf, die Daten noch einmal zu überprüfen und zog damit gleichfalls praktisch die Veröffentlichung wieder zurück.

Zahlreiche Forscher hatten sich in einem offenen Brief im Kern dagegen ausgesprochen, die Daten für eine wissenschaftliche Studie überhaupt verwenden zu können. Die Rohdaten wurden, anders als in der wissenschaftlichen Praxis üblich und erforderlich, von Surgisphere nicht zur Verfügung gestellt. Auch die Methodik der Datenerhebung weckt höchste Zweifel. Das britische Blatt „The Guardian“ ist dem Fall nachgegangen. „The Lancet“ wie auch das „New England Journal of Medicine“ zeigten sich nun „besorgt“, da die Zuverlässigkeit der Datenbank in Frage stehe, nachdem „The Guardian“ sich die Methodik der Datensammelpraxis angesehen hatte. Ein Datenwissenschaftler der Nous Group, Peter Ellis, meint dazu, dass die Datenbank der Surgisphere-Gruppe „mit ziemlicher Sicherheit ein Betrug“ sei. Unter anderem meinen Experten auf dem Gebiet der Datenerhebung, es sei praktisch unmöglich, in kurzer Zeit a) so viele Datensätze zu erfassen und b) die sauch noch an den Gesundheitsbehörden vor zu vollziehen – wie es hier geschehen wäre. Fünf Krankenhäuser in Melbourne und zwei in Sydney, die angeblich Patientendaten geliefert hätten, wissen davon noch nicht einmal etwas.

Offensichtlich also hat das Unternehmen Surgisphere eine Studie ermöglicht, die ein zumindest denkbares Heilmittel gegen das Corona-Virus diskreditierte. Die Weltgesundheitsorganisation WHO ließ sich zwischenzeitlich auf Basis einer solchen Arbeit dazu bewegen, klinische Studien zu unterbrechen und deutsche Medien feierten den vermeintlichen Sieg gegen die Trump-Empfehlung. Das ist mit höchster Sicherheit ein handfester gesundheitspolitischer und medienpolitischer Skandal – wir bereiten hier den gesamten Hintergrund dazu auf.

 

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