Wie aus „Flüchtlingskindern“ junge Männer werden

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...
Unbenanntes Design

Robert Habeck, Chef der Grünen, hatte einen Tag vor Heilig Abend gefordert, 4.000 „Flüchtlingskinder“ aus griechischen Flüchtlingslagern nach Deutschland zu holen. Deutschland müsse den „Kindern“ helfen, auch wenn andere Länder in der EU nicht mitmachen, so Habeck. SPD und Linke unterstützen diese Idee.

CSU-Entwicklungsminister Gerd Müller hält nichts von dieser Idee. Den Kindern könne am wirksamsten vor Ort geholfen werden. Die Hilflosigkeit der griechischen Behörden sei mit Blick auf die überfüllten Lager verständlich. Doch die Situation in afrikanischen Flüchtlingscamps sei besser als in Griechenland, so Müller. Dort werde mit den Kinderhilfswerken der Vereinten Nationen besser und schneller geholfen.

Habeck hingegen fordert, die „Kinder“ sofort aus Griechenland zu holen. Er hält nichts davon, „angesichts der Not in den Flüchtlingslagern Griechenlands eine Höchstgrenze für Flüchtlinge zu nennen, die nach Deutschland kommen können.“ Die FDP-Generalsekretärin Teuteberg bezeichnete die Forderung Habecks als eine „PR-Aktion in eigener Sache kurz vor Weihnachten“. Der CDU-Abgeordnete de Vries warnte: „Wir dürfe unter keinen Umständen zulassen, dass erneut Fehlanreize geschaffen werde, die neue Migrationswellen nach Deutschland auslösen!“

Bodo Ramelow von der Linkspartei hingegen glaubt, dass Deutschland „gut vorbereitet sei, um diese Kinder aufzunehmen“. Seit 2015 seien „die Dinge ganz gut geordnet worden“. Alexander Mitsch von der Werteunion verurteilt den Vorschlag Habecks. Dieser habe „den richtigen Moment für seine PR-Aktion abgewartet“. Mit einer alten Idee versuche Habeck nun Kapital aus der schlechten Situation in Griechenland zu schlagen.

Während Habeck medienwirksam von „Flüchtlingskindern“ sprach, stellte sich heraus, dass diese Zahl von 4.000 „Kindern“ nach Angaben der EU-Kommission überhaupt nicht existiert. Stattdessen geht es um junge Männer, „unbegleitete Jugendliche“, die als „Flüchtlingskinder“ bezeichnet werden. Mit Stand 20. Dezember waren in allen griechischen Migranten-Lagern insgesamt 1.922 „unbegleitete Minderjährige“ registriert. Das berichtete das Nachrichtenmagazin „ZDF heute“. Von den Minderjährigen sind 92 Prozent männlich. Wie Habeck auf 4.000 Kinder kommt, ist schleierhaft. Wie „jugendlich“ diese „Minderjährigen“ sind, muss ebenfalls hinterfragt werden. Polit-Lügen, die bei Habeck nicht neu sind – sehen Sie auch hier.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

4 Kommentare zu "Wie aus „Flüchtlingskindern“ junge Männer werden"

  1. Wie auch immer, sobald die unter 18-jährigen volljährig werden, werden sie automatisch Staatsangehörige mit dem Recht, sämtliche Familienangehörige legal nachholen zu dürfen. Das wissen die heuchlerischen Kindersager natürlich.

  2. Franz Josef Kostinek | 30. Dezember 2019 um 16:13 | Antworten

    Jeder Grüne nimmt so ein Kind auf. Bei der Anzahl der Stimmen bei der Wahl dürfte das kein Problem sein. Denn: An Ihre Taten sollt ihr Sie erkennen !

  3. Die Grünen können Deutschland nicht schnell genug abschaffen. Die Idioten!
    Nur die AfD kan Deutschland noch retten.

  4. Das Schamgefühl wird seinem Weg in die Macht nicht mehr im Weg stehen.

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*