WikiLeaks-Gründer Julian Assange soll vom US-Senat vernommen werden

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Nachdem die ecuadorianische Regierung ankündigte, den WikiLeaks-Gründer Julian Assange aus dem politischen Asyl in der Botschaft in London zu entlassen, hatte die US-Justiz bereits Interesse an einer Festnahme von Assange angekündigt. Jetzt wurde Julian Assange vom US-Senatsausschuss für Geheimdienste zu einer Anhörung vor den Senat vorgeladen. Die Vorladung wurde Assange per Brief über die US-Botschaft in London zugestellt.

Assange ließ über seine Anwälte via Twitter auf seiner Enthüllungsplattform vermelden, dass er „das Angebot in Betracht ziehen wolle, die Vernehmung aber hohen ethischen Standards entsprechen müsse“. Der Vorsitzende des Senatsausschusses, Richard Burr, bat Assange, sich „für ein vertrauliches Gespräch zu einem für beide Seiten annehmbaren Ort zur Verfügung zu stellen“. Bereits vor einem Monat hatten demokratische Senatoren Vizepräsident Mike Pence aufgefordert, die ecuadorianische Regierung zur Aufhebung des Asyls von Assange zu drängen.

Der Senatsausschuss will prüfen, welche Rolle WikiLeaks beim Präsidentschaftswahlkampf gespielt hat. WikiLeaks hatte Emails der demokratischen Präsidentschaftskandidatin sowie der Demokratischen Partei veröffentlicht. Russland wird vorgeworfen, im US-Wahlkampf einen Hackerangriff gegen die Parteizentrale der Demokraten gemacht zu haben. Assange soll die von Russland erbeuteten Dokumente und Emails dann auf seiner Plattform WikiLeaks veröffentlicht haben.

Fox News berichtete, dass der 2016 ermordete demokratische Mitarbeiter Seth Rich die Emails an WikiLeaks weitergegeben haben soll. Er soll 44.000 Emails aus Hillary Clintons Kreisen an WikiLeaks gegeben haben, bevor er erschossen wurde. Dies soll laut Fox News ein anonymer FBI-Ermittler gesagt haben.

Assange lebt seit über sechs Jahre im Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London. Dort versuchte er, sich einer möglichen Auslieferung an die USA zu entziehen. Ecuador machte aber vor wenigen Wochen deutlich, dass man das Asyl für Assange beenden wolle. Assange wird zudem von der US-Justiz für die Veröffentlichung von geheimen US-Dokumenten über die Kriege in Afghanistan und im Irak verantwortlich gemacht.

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1 Kommentar zu "WikiLeaks-Gründer Julian Assange soll vom US-Senat vernommen werden"

  1. Die Drecks-Amis (Politiker usw.) wollen doch nur eines: die lebenslnge Haft oder sogar die Todesstrafe.

    Die Wahrheit will keiner hören!!! Darum läuft auf dieser Welt alles verkehrt!!!

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