Will die Linke ihre eigene Vorsitzende Wagenknecht stürzen?

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Sahra Wagenknecht, die sich weiterhin kritisch zur Zuwanderung äußert und mit der Bewegung „Aufstehen“ eine Konkurrenz zur eigenen Partei gegründet hat, könnte bald von ihrem Parteivorsitz gestürzt werden. Von der eigenen Partei. Die Anzeichen dafür haben sich in der Linksfraktion gemehrt. Spätestens bei der Fraktionsklausur im Januar könnte mit einer Entscheidung darüber gerechnet werden. Bei der Fraktionsklausur im Januar müssen bei 69 Fraktionsmitgliedern 35 Abgeordnete für eine Abwahl stimmen. Schätzungen zufolge würden das derzeit 33 Abgeordnete tun.

Am Dienstag erklärte der Bundestagsabgeordnete der Linken und ehemaliger Bundesschatzmeister Thomas Nord, dass er „diesen Zustand“ nicht mehr aushalte. Sollte sich Wagenknechts Verhalten nicht ändern, werde er die Fraktion verlassen. Die Abgeordnete Niema Movassat äußerte sich mit Unmut über den „Alleingang“ Wagenknechts. Damit müsse Schluss sein.

Immer mehr Parteimitglieder wollen Sahra Wagenknecht nicht mehr unterstützen. Die Fraktion appellierte bereits an den Ko-Fraktionsvorsitzenden der Linken, Dietmar Bartsch, dass er „mäßigend auf das Lager Wagenknecht einwirken solle – da müsse mehr Druck kommen“. Ein weiterer Abgeordneter der Linken sagte, sollte Wagenknecht mit ihren migrationskritischen Äußerungen fortfahren, könnte das „Fass überlaufen“ und die für Herbst 2019 geplante Fraktionsvorstandswahl vorgezogen werden.

Wagenknecht zitierte den Satz des Journalisten Norbert Häring: „Linke Parteien, die den Migrationspakt mittragen, sind dem Untergang geweiht und haben ihn verdient“. Damit habe Wagenknecht „eine rote Linie überschritten“, so die Gegner Wagenknechts. Diese Rhetorik sei mit der Position der Partei nicht vereinbar. Die Lage spitze sich offensichtlich weiter zu. Zudem würden sich die Hinweise verdichten, dass Wagenknecht daran arbeite, die Bewegung „Aufstehen“ in eine Partei umzuwandeln.

Eine Linke-Bundestagsabgeordnete bezeichnete die Bewegung „Aufstehen“ als „mausetot“. So einfach dürfte der Fall jedoch nicht liegen, denn sollte Wagenknecht tatsächlich den Parteivorsitz verlieren, könnte sie mit „Aufstehen“ bereits auf parteiähnliche Strukturen zurückgreifen. In Sachsen ist bereits ein Drittel der Linken-Partei der Bewegung beigetreten. Es gibt auch bereits viele Ortsgruppen. Bald sollen Sprecher gewählt werden. Dann könnte Wagenknecht ohne die Linke weitermachen.

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3 Kommentare zu "Will die Linke ihre eigene Vorsitzende Wagenknecht stürzen?"

  1. „Aufstehen “
    S. WagenKnecht

  2. Neue Kanzlerin S. Wagenknecht

  3. ! !AUFSTEHEN!!

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