Wirecard-Skandal: Neue Vorwürfe gegen Finanzministerium

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Die Bundesregierung und insbesondere das Finanzministerium, das von Finanzlobbyist Olaf Scholz geleitet wird, kommt aus den Negativ-Schlagzeilen im Zusammenhang mit dem Wirecard-Betrugsskandal nicht heraus. Nun werden neue Vorwürfe gegen das Finanzministerium erhoben, nachdem man Scholz vorgeworfen hatte, bereits seit Februar 2019 von den Betrugsvorwürfen gegen den Zahlungsdienstleister gewusst zu haben.

Das Ministerium soll wenige Tage, bevor der Konzern Wirecard Insolvenz angemeldet hat, vertrauliche Gespräche sowohl mit dem Vorstandschef der Commerzbank (Martin Zielke) als auch mit dem Risikovorstand der Commerzbank (Marcus Chromik) über die Lage bei Wirecard geführt haben, berichtet die „Bild“-Zeitung.

Staatssekretär Kukies habe demnach am 21. Juni mit Zielke und Chromik und am 25. Juni erneut mit Zielke gesprochen – an dem Tag an dem Wirecard Insolvenz angemeldet hat. Der Finanzausschuss des Bundestags bestätigte, dass dieses Gespräch stattgefunden hat. Kukies muss spätestens zu diesem Zeitpunkt über die Situation bei Wirecard Bescheid gewusst haben. Der Staatssekretär des Finanzministeriums ist zugleich auch Vorsitzender des Verwaltungsrats der deutschen Finanzaufsicht BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht).

Brisant in dem Zusammenhang der zuvor geführten Gespräche ist, dass die Commerzbank nach Informationen der „Bild“ zu den größten Kreditgebern von Wirecard gehört. Die Commerzbank hatte zudem wenige Tage vor der Wirecard-Insolvenz einen 300-Millionen-Euro schweren Kredit um mehr als ein Drittel gekürzt.

Laut einem vertraulichen Bericht aus der Bundesregierung soll die Commerzbank jedoch das einzige Finanzinstitut sein, welches sein Kreditvolumen kurz vor der Wirecard-Insolvenz gekürzt hat. Besonders brisant: Die Bundesregierung ist mit 15 Prozent der größte Anteilseigner der Commerzbank. FDP-Finanzexperte Schäffler kommentierte: „Wenn es stimmt, dass Kukies vorab die Commerzbank über Wirecard informiert hat, dann ist er als Staatssekretär nicht mehr zu halten. Dies hätte sogar strafrechtliche Relevanz nach dem Wertpapierhandelsgesetz.“

Laut Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) will die Bundesregierung Konsequenzen aus dem milliardenschweren Wirecards-Skandal ziehen. „Die Finanzaufsicht BaFin brauche mehr Befugnisse, um bei solchen Fällen schneller eingreifen zu können“, sagte Lambrecht.

Die Bundesregierung will den schwarzen Peter offenbar von sich schieben. Dass Kukies sowohl Staatssekretär im Finanzministerium als auch Vorsitzender des Verwaltungsrats der BaFin ist, ist an sich schon ein Skandal, da hier ein massiver Interessenskonflikt vorliegt. Zudem sind ganz offensichtlich Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Finanzlobbyist Olaf Scholz tief in den Betrugsfall verwickelt.

Wir haben hier bereits ausführlich über die bisherigen Geschehnisse berichtet:

https://www.watergate.tv/wirecard-olaf-scholz-wusste-schon-laenger-von-dem-finanzsumpf/

https://www.watergate.tv/betrugsfall-wirecard-merkel-setzte-sich-fuer-skandal-unternehmen-ein/

https://www.watergate.tv/wirecard-nach-merkel-scholz-nun-soeder-was-gibt-es-zu-verheimlichen/

https://www.watergate.tv/wirecard-droht-scholz-ein-untersuchungsausschuss/

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3 Kommentare zu "Wirecard-Skandal: Neue Vorwürfe gegen Finanzministerium"

  1. Die sind alle kriminell,
    das Problem ist, die dürfen das.

    Was sagte Stalin einst?-

    Der Tod löst alle Probleme !!!

  2. Ein gewisser Teil der sogenannten Politikerklasse ist eben korrupt! Man darf sich zumindest nicht erwischen lassen, denn auf seinen Klüngel kann man sich nur teilweise verlassen!

  3. Keine Panik bald wird alles deutlich sicherer ! Um den Bürgern die neue EZB-Digitalwährung schmackhaft zu machen, denkt die Zentralbank gemäß dem Arbeitspapier Nr. 2351 aus dem Januar 2020 über die Einrichtung von Konten zur Verwahrung der CBDCs direkt bei der EZB nach. https://incamas.blogspot.com/2020/09/ezb-cbdc-central-bank-digital-currency.html

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