Wo bleiben die Grünen? Riesige Waldfläche wird für Tesla-Werk gerodet

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Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat eine Beschwerde zurückgewiesen, wonach die Rodung eines 92 Hektar großen Waldstückes für das geplante Tesla-Werk (E-Autobauer) gestoppt werden sollte. Der US-Elektroautobauer Tesla darf für sein geplantes Werk im brandenburgischen Grünheide wieder Wald roden. Der Umweltverband Grüne Liga und der Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern hatten gegen die Rodung geklagt.

Umweltschützer kündigten an, sich gegen die Rodung zu wehren. Die Bürgerinitiative gegen das „Gigafactory Grünheide“ will am Samstag gegen das Milliardenprojekt demonstrieren. Die beteiligten Bürger haben Bedenken gegen die Ver- und Entsorgung des Werks mit Wasser. Seltsamerweise steht die Partei der Grünen nicht an der Seite der Umweltschützer. Auch Fridays for Future Aktivisten sind nicht zu sehen, wenn es darum geht, den heimischen Wald zu schützen. Erstaunlich, oder? Eine seltsame Bewegung, wie Sie hier lesen…

Regierung freut sich…

Wirtschaftsminister Peter Altmaier reagierte angesichts des Gerichtsurteils „erleichtert“. Das sei „ein wichtiges Signal, welches für Umweltschutz, Arbeitsplätze und Zukunftstechnologien bedeutend sei“. Es habe sich gezeigt, dass das Projekt des US-Elektroautobauers juristisch einwandfrei sei und von allen politischen Kräften in Deutschland getragen werde. Da fragt man sich, was ist mit der deutschen Autoindustrie? Merkel Energiepolitik ist für die zig-tausenden Entlassungen in der deutschen Schlüsselindustrie verantwortlich.

Laut dem „Handelsblatt“ arbeitet der Bundeswirtschaftsminister daran, ein zweites europäisches Großprojekt zur Batteriezellfertigung anzuschieben. 14 EU-Staaten wollen sich daran beteiligen, über 55 Unternehmen seien in dem Projekt eingebunden, hieß es. Durch die Produktionsstätte Teslas in Brandenburg sollen Tausende Arbeitsplätze entstehen.

Der geplante Bau spaltet die Menschen in der Gemeinde Grünheide. Sie wollen keine Verschandelung und Verschmutzung der Umwelt. Tesla hat offenbar inzwischen schon ein Bürgerbüro in der Gemeinde eröffnen lassen, um die Anwohner in der Region zu informieren. Tesla will bis zu 500.000 Fahrzeuge pro Jahr bauen lassen. Und die Merkel-Regierung unterstützt die umweltschädliche und -zerstörende Batterie-Technik.

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5 Kommentare zu "Wo bleiben die Grünen? Riesige Waldfläche wird für Tesla-Werk gerodet"

  1. Und was war mit der Rodung eines Naturschutzgebietes wegen Bau des Airbus A380? Ein Projekt der Gigantomanie das jetzt eingestampft und beginnender Verschrottung. War also alles umsonst. Hier entsteht dagegen ein Zukunftsprojekt.

  2. Wenn man davon ausgeht, dass das Projekt noch nicht einmal genehmigt ist, ist die Abholzung etwas voreilig. Hier wird auf verdacht abgeholzt. Sehr bemerkenswert ist, dass weder die Grünen, noch die FFF-Bewegung irgendwie in Erscheinung tritt.
    Doch alles nur geheuchelt? Eben deutsche Politik -stets am Volk vorbei.

  3. ERGÄNZUNG: Nebenbei bemerkt wird sich das E-Auto ohnehin nicht durchsetzen. Denn schon bastelt man an einer Wasserstoff-Lösung. Also, was soll das Ganze?

  4. Diese Grün-Versifften (oh, verachte und hasse ich dieses Dreckspack, schon seit den 80igern habe ich die verflucht), interessieren sich doch nicht für die Natur geschweige für die Tiere, dieses Teufelspack möchte doch nur seine Phädopilität und Drogensucht ausleben und das von unseren Steuergeldern und sowas ist nur in der Politik möglich. Die alle müssen gejagt und verurteilt werden und zwar auf das Schlimmste, was es überhaupt gibt!!!

  5. Auch Mahlzeit Der Reichsdeutsche
    was du da schreibst, ist mir schon klar. Die Frage, was das soll,bezog sich nur auf die hirnrissige Aktion für die E-Autos. Ich sehe das so, dass möglichst viele Dummköpfe jetzt ein E-Auto kaufen. Dann werden diese Dinger relativ schnell in die Tonne geklopft, weil sich das nicht durchsetzen wird. Und so wird der dumme Michel wieder und immer wieder verarscht.

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