Woher hatte Macron die Millionen für seine erfolgreiche Wahlkampagne?

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Macron Wahlkampf

In den sogenannten „Macron Leaks“ veröffentlichen Hacker Tausende Dokumente und Emails über Macrons Wahlkampf. Wer hinter den Leaks steht, ist bis heute unbekannt. Doch ganz ähnlich wie bei den US-Wahlen, unterstellte man auch hier Russland, für die Leaks verantwortlich zu sein. Die Leaks kamen jedoch zu einem Zeitpunkt, als es zu spät war, den Ausgang der Wahlen maßgeblich zu beeinflussen. Zudem wurde sämtlichen Medien untersagt, über die Macron-Leaks zu berichten. Dass die Wahlen von Macron beeinflusst wurden, hatte Watergate.tv bereits dargestellt.

Dennoch konnten die Macron-Leaks teilweise ausgewertet werden. Sie enthüllten, wer Macrons Wahlkampf maßgeblich finanzierte. Macron wurde wie aus dem Nichts zum neuen Präsidentschaftskandidaten aufgebaut. Auch die Bewegung „En Marche“ existierte vorher nicht unter den französischen Parteien. Der Aufstieg Macrons, die Kampagnen und die neue „Partei“ – all das wirkt wie von langer und finanziell starker Hand durchgeplant.

2014 war Macron zum Bilderbergertreffen in Kopenhagen eingeladen. Dort wurden die Weichen für seinen weiteren Aufstieg gestellt. Zunächst jahrelanger Investmentbanker bei der Pariser Rothschild-Bank, später Wirtschaftsminister, „schaffte“ es der 39-jährige 2017 neuer Präsident in Frankreich zu werden.

Bereits US-Medien enthüllten, dass Macron von dem Milliardär George Soros finanziert wurde. Auch von David Rothschild und von Goldman-Sachs soll Macron finanziert worden sein. US-Journalisten beschrieben Macrons Laufbahn so: „Macron, ein ehemaliger Investmentbanker war erst Berater des sozialistischen Präsidenten Francois Hollande. Als langjähriges Mitglied der Sozialistischen Partei diente Macron zwei Jahre in Hollandes Regierung als Wirtschaftsminister bis August 2016. Dann trat er zurück, um seinen eigenen Präsidentschaftswahlkampf zu starten und „um Frankreich zu reformieren“.

Die Offenlegung der Wahlkampffinanzierung war nur durch die Macron-Leaks möglich. Demnach soll Macron über 5 Millionen Euro von Rothschild, Soros und Goldman Sachs erhalten haben. Rothschild soll die gesamte Wahlkampagne von Macron organisiert haben. Mainstream-Medien dementierten die Finanzierungen. Die „Macron-Leaks“ entsprächen nicht den Tatsachen.

Dennoch enthüllte eine französische Publikation einige „Geheimnisse“ von Macrons „außerordentlichen Spendenbeschaffung“. Die Publikation „Mediapart“ veröffentlichte in einem Video zusätzliche Quellen über die Finanzierung von Macrons Wahlkampf. Médiapart machte sich die Mühe, die Dokumente der Macron-Leaks auszuwerten. Insgesamt ging es um 13 Millionen an Spenden, deren Herkunft untersucht werden sollte. Demnach hat die BNP Paribas Asset Management die Beschaffung der Finanzierungsmittel für Macron in die Hand genommen.

Schließlich wurde eine Liste von 62 Geldgebern aus Paris und London gefunden. Die Liste wurde unter dem Titel „Geldgeber in hohen wirtschaftlichen Sphären“ zusammengefasst. Auch Kontakte aus der Rothschild Bank waren darunter. Viele Spenden sollen über Abendessen organisiert worden sein. Allein bei einem Abendessen, das lediglich 1,5 Stunden dauerte, sollen 78.000 Euro zusammengekommen sein. Offiziell durften die Spenden die gesetzlich erlaubte Spendensumme von maximal 7.500 Euro nicht übersteigen. Deshalb fand man Mittel und Wege, größere Spenden auf „mehrere Posten umzubuchen“.

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1 Kommentar zu "Woher hatte Macron die Millionen für seine erfolgreiche Wahlkampagne?"

  1. Volker Schulz | 27. Juli 2018 um 15:45 | Antworten

    SOROS….Warum bin ich nicht überrascht?

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