Wohnungsnot: Tausende Münchner demonstrieren – Regierung versagt

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...
Unbenanntes Design(154)

Am Freitag treffen sich Bundeskanzlerin Merkel und Bundesinnenminister Seehofer zu einem „Wohngipfel“. Die Erwartungen an die Regierung sind hoch. Es muss dringend und schnell etwas geschehen, um etwas gegen die Wohnungsnot und die explodierenden Miet- und Kaufpreise zu unternehmen. Der Druck von der Straße wächst. Doch werden die Erwartungen durch die Regierung erfüllt?

Wohl kaum, denn die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und andere Wohnbauexperten rechnen damit, dass dieses Jahr nicht einmal 300.000 Wohnungen gebaut werden. Die Bundesregierung hatte versprochen, bis zum Ende der Legislaturperiode 1,5 Millionen Wohnungen zu bauen. Pro Jahr müssten also mindestens 375.000 Wohnungen entstehen. Doch die Zahl der Baugenehmigungen weist auf ganz andere, viel niedrigere Zahlen im Wohnungsbau hin.

Beim „Wohngipfel“ am Freitag wollen Vertreter aus Mieterbund, Gewerkschaften, Sozial- und Wohlfahrtsorganisationen nochmals ihre Forderungen auf den Tisch legen: Mehr gemeinnütziger Wohnbau ohne Rendite, besserer Kündigungsschutz, strengerer Mietenstopp sowie niedrigere Modernisierungsumlagen. „Die Eigentümerlobby muss zurückgedrängt, der Immobilienbesitz transparent gemacht werden“, so die Forderung des Aktionsbündnisses.

In München sind vor wenigen Tagen tausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die explodierenden Mieten zu demonstrieren. Der Frust wächst in Deutschlands Großstädten. Das Kernproblem ist vor allem der Wohnungsmangel. Es werden nicht genügend Sozialwohnungen gebaut, bei vielen Wohnungen laufen die Mietpreisbindungen aus. Die normalen Bürger können es sich bald nicht mehr leisten, in den Städten zu wohnen. Diese werden an den Rand oder aus den Städten gedrängt.

Aus Angst vor nicht mehr bezahlbaren Mieten werden zudem immer mehr Menschen in den Kauf einer Immobilie gedrängt. Bisher waren eigene Immobilien eine gute Geldanlage. Das hat sich allerdings geändert. Die Immobilienblase bläht sich weiter auf, die Renditen sinken. Bisher war der Kauf eines Eigenheims oft als Altersvorsorge gedacht, um im Alter mietfrei wohnen zu können und finanzielle Sicherheit zu schaffen.

Jetzt kaufen aber immer mehr Menschen Wohneigentum aus Angst. Innerhalb von zwei Jahren sind die Mieten durchschnittlich um sechs Prozent gestiegen. Für die kommenden Jahre wird ein Mietpreisanstieg von knapp acht Prozent erwartet, in den Städten sogar über acht Prozent. Trotz der steigenden Quadratmeterpreise ist der Anteil derjenigen, die Immobilen kaufen, von 15 Prozent im vergangenen Jahr auf 18 Prozent dieses Jahr gestiegen, berichtet die Welt. Doch wer glaubt, seine Immobilie einmal teurer verkaufen zu können, als sie eingekauft wurde, der irrt. Denn die Immobilienpreise werden über kurz oder lang wieder fallen.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

7 Kommentare zu "Wohnungsnot: Tausende Münchner demonstrieren – Regierung versagt"

  1. Elfi Littmann-Kaba | 21. September 2018 um 18:59 | Antworten

    Die Regierung hat nicht „versagt“ – nein, es ist viel schlimmer: Die Verarmung der Bevoelkerung is eines der Ziele der NWO.

  2. Wohnungsnot????????Lächerlich!!!!!
    Klar, wenn man alle freien Wohnungen und Häuser mit Steuergeldern finanziert und an Fremde, welche nie in Deutschland gearbeitet haben, verschenkt!!!!

  3. Die tausenden Münchner und noch Viele Deutsche sollten nicht demonstrieren, sondern mit Mistgabeln nach Berlin gehen und die Marionetten/Befehlsempfänger zum Teufel jagen.

  4. Hans-Dieter Brune | 21. September 2018 um 20:59 | Antworten

    Merkel hat viele Wohnungen an Fremde verschenkt und will auch noch Familiennachzug und klagt nun über das von ihr verschuldete Übel. Merkt sie noch was?

  5. Kann gar nicht sein, dass wir eine Wohnungsnot haben. Es müssen sogar Millionen freier Wohnungen da sein – irgendwo versteckt. Denn wer Millionen Migranten ins Land holt ohne Not – denn die meisten sind keine echten Flüchtlinge – der hat auch Millionen Wohnungen zur Verfügung. Oder etwa nicht? Wenn nun 300.000 Wohnungen gebaut werden sollen, sind die wohl alle für Merkels Lieblinge vorgesehen, denn soviele kommen ja mindestens jährlich herein. Und wir Idioten zahlen es. Wir bezahlen auch die Urheberin der Wohnungsnot, damit sie ihr Spiel weiter treiben kann.

  6. Werden die Immobilienpreise nun auf kurz oder auf lang fallen?
    Was spricht dafür, dass sie überhaupt fallen werden?

  7. Und wenn die gebauten Wohnungen nich reichen (sie werden nicht reichen, denn abermillionen von Schwarzen stehen in den Startlöchern (Migrantenpakt 13.12.2018)
    dann kommt das Notstandsgesetz zum tragen. Wohnungen werden enteignet.
    Na, dann

    G U T E N A C H T D E U T S C H L A N D !!!!!!!!!!

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*