Zehnter Protestsamstag – Gelbwesten lehnen Macrons „Bürgerdialog“ ab

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...
Unbenanntes Design(461)

Auch am zehnten Samstag in Folge haben sich nach Presseangaben wieder über 84.000 Menschen an Protesten der „Gelbwesten“ in ganz Frankreich beteiligt, obwohl Macron vergangene Woche mit seinem „Bürgerdialog“ startete. Mit seiner „Initiative“ wollte Macron die „Wut in Lösungen verwandeln“. Für die „Bürgerdialoge“, an denen sich angeblich jeder Bürger in den Rathäusern ihrer Gemeinden beteiligen können soll, formulierte Macron 35 „Leitfragen“ vor, die diskutiert werden sollen. Sollte es darüber hinaus weitere, „intelligente“ Fragen geben, würden sie ebenfalls angenommen, sagte Macron.

Dass die Gelbwesten erneut in ganz Frankreich protestierten, zeigt, dass die Demonstranten nichts von Macrons „Versprechen“ und Vorschlägen halten. Denn die Demonstranten wollen keinen „Bürgerdialog“, sondern sie haben klare Forderungen an den französischen Präsidenten, die sie erfüllt wollen sehen. Zudem fordern sie Macrons Rücktritt. Auf die Forderungen der Gelbwesten ist Macron aber bislang nicht eingegangen. Mit seinen vorgegebenen „Fragen“ zeigt Macron, dass er sich auf die Themen der Gelbwesten nicht einlassen will. Vielmehr betonte er gegenüber der Presse, dass er an seinem politischen Reformkurs festhalten wolle. Im übrigen glauben auch nur 35% der französischen Bürger, dass die „Bürgerdebatte“ zu nützlichen Maßnahmen für das Land führen könnte.

Das Vertrauen bei den Gelbwesten ist endgültig verloren, denn die Polizei geht mit Gewalt gegen die Demonstranten vor. Die Fälle, bei denen Demonstranten zum Teil schwer durch Hartgummigeschosse verletzt werden, häufen sich. Zudem geht die Polizei mit Wasserwerfern, Tränengas und Schlagstöcken hart gegen die Menschen vor. In Paris sind zudem Polizisten eines Sondereinsatzkommandos mit Panzerfahrzeugen gesichtet worden, die militärische Sturmgewehre mit scharfer Munition trugen. Laut Angaben der Behörden wurden landesweit 80.000 Polizisten eingesetzt. Dem Präsidenten wird „Schwindel“ und „Lüge“ auf Plakaten vorgeworfen, die in Paris aufgehängt wurden.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

1 Kommentar zu "Zehnter Protestsamstag – Gelbwesten lehnen Macrons „Bürgerdialog“ ab"

  1. So schüren Merkel und Macron den Bürgerkrieg und wenden sich mit brutaler Gewalt gegen ihr eigenes Volk. Schon bei Stuttgart 21 ging unsere Polizei brutal hart gegen friedliche Demonstranten vor und jetzt wird sie mit Panzer und Kriegswaffen hoch gerüstet. Die Geschichte wiederholt sich, nur umgekehrt. Beim Aufstand in der DDR und Ungarn machte die UDSSR der Freiheitsbewegung mit Panzern und Erschießungen ein Ende und heute ist es unsere eigene Regierung. Dann wird der Ausnahmezustand verkündet und wir sind wehrlos und wertlos

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*