+++ Zu hohe Mieten in Deutschlands Städten +++

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Watergate Redaktion 19.9.2017

Der Deutsche Gewerkschaftsbund prangert kurz vor den Bundestagswahlen erneut die völlig überhöhten Mietspiegel in deutschen Städten an. Immer mehr Beschäftigte müssten wegen steigender Mieten aus den Innenstädten wegziehen. Viele Beschäftigte müssten inzwischen bis zu 50 % ihres Einkommens für Miete ausgeben. Wohnen darf kein Luxus sein, warnt das Vorstandsmitglied des DGB Stefan Körzell.

Inzwischen müssen über eine Million Haushalte in deutschen Städten sogar mehr als die Hälfte ihres Einkommens für Wohnungsmiete ausgeben. Viele Haushalte haben nach Abzug der Miete nur noch ein Resteinkommen, das unterhalb von Hartz VI Sätzen liegt. Die Sozialpolitik, die über Jahrzehnte für leistbares Wohnen sorgte, hat sich aufgelöst. Die Wohnbedingungen tragen zu immer größerer Armut und Ungleichheit bei den Einkommensverhältnissen bei.

Der DGB fordert, die Mietpreisbremse wesentlich stärker einzusetzen. In das Gesetz müssten sogar Sanktionsmaßnahmen eingebunden werden, um Verstöße von Vermietern zu ahnden, so der Vorstandschef. Außerdem spricht sich der DGB für mehr Mieterrechte aus. Ein potentieller Mieter soll demnach Einsicht vom Vermieter erhalten können, wieviel Miete zuvor für eine Wohnung bezahlt wurde.

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